Granada dominiert: studenten-tennis-meisterschaft krönt neue champions

Sevilla bebte Tennisgeschichte, als das Centro de Tecnificación ‘Blas Infante’ zum Schauplatz der spanischen Universitätsmeisterschaften wurde. Vier Tage voller packender Duelle und überraschender Ergebnisse kulminierten in der kräftigen Dominanz der Universität Granada – ein Sieg, der weit über die akademischen Hallen hinaushallt.

Ein andalusischer triumph: granada setzt sich durch

Ein andalusischer triumph: granada setzt sich durch

Die Universitäten aus ganz Spanien kämpften um die begehrten Titel in den Disziplinen Einzel (männlich und weiblich), Doppel (männlich, weiblich und gemischt). Doch am Ende war es Granada, die sich den Gesamtsieg sicherte, gefolgt von der UCAM und der Universität Valencia, die das Podest vervollständigten. Granada bewies dabei eine beeindruckende Vielseitigkeit, indem sie nicht nur den Einzelwettbewerb der Männer für sich entschieden, sondern auch die Doppel in den Kategorien Männer, gemischt und einen beachtlichen dritten Platz im Einzel der Damen errangen. Einige der Teilnehmer sind zudem im Profi-Tennis unterwegs – ein Beweis für die hohe Qualität des spanischen Universitäts-Tennis.

Besonders spannend war der Kampf im Damen-Einzel, in dem Alba Rey von der UCAM Andrea Palazón von der Universidad San Jorge in einem packenden Finale besiegte. Encarni García von der Universität Granada sicherte sich den dritten Platz. Pablo Pérez aus Granada demonstrierte im Herren-Einzel seine Klasse, indem er Alejandro López Escribano von der Universität Sevilla bezwang. Iago Domínguez von CUNEF wurde Dritter. Die Doppelbewerbe brachten ebenfalls spannende Momente: Blanca Martí und María Martín von der Universität Valencia triumphierten im Damen-Doppel, während Granada mit José Miguel Fernández und Alejandro Muñoz im Herren-Doppel die Oberhand behielt. Auch im gemischten Doppel war Granada mit Lucía Fernández und José Miguel Fernández erfolgreich.

Ein historischer Moment für Andalusien: Diese Austragung der spanischen Universitätsmeisterschaften markiert einen Meilenstein für den andalusischen Sport. Zum ersten Mal überhaupt konnte eine autonome Gemeinschaft alle Disziplinen innerhalb eines einzigen Wettbewerbs präsentieren. Jede Provinz Andalusiens war Gastgeber mindestens einer Sportart, was die Bedeutung dieser Meisterschaften für die regionale Sportlandschaft unterstreicht. Die Bewerbung Andalusiens für die Ausrichtung der CEU 2026 zielt darauf ab, die durchschnittliche Teilnehmerzahl der letzten drei Ausgaben (über 6.350) zu übertreffen und mehr als 85 Universitäten aus 17 autonomen Regionen anzuziehen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Über 6.300 Athleten, die um Ruhm und Ehre kämpfen – ein Beweis für die Vitalität des spanischen Universitäts-Sports. Und Granada? Die Stadt hat bewiesen, dass sie nicht nur ein Zentrum für Bildung, sondern auch für sportliche Exzellenz ist.