Gran camiño 2026: bergmonster und top-teams im galizischen kampf!

Die fünfte Auflage des Gran Camiño verspricht, eine neue Ära des spanischen Radsports einzuläuten. Vom 14. bis 18. April 2026 werden die Weltklasse-Fahrer durch die atemberaubende Landschaft Galiciens geführt, mit einer gesteigerten Herausforderung und einem noch größeren internationalen Anklang.

Ein rennen, das die grenzen des möglichen verschiebt

Die Organisatoren unter der Leitung von Ezequiel Mosquera haben eine Route entworfen, die nicht nur die kulturelle und historische Vielfalt Galiciens präsentiert, sondern auch die Fahrer an ihre absolute Leistungsgrenze treibt. 633 Kilometer und 9.891 Höhenmeter stehen auf dem Programm – ein Beweis für den Anspruch, sich als eines der anspruchsvollsten Etappenrennen der Welt zu etablieren.

Besonders erfreulich für die Fans: Die beiden dominierenden Teams der UCI WorldTour, Visma – Lease a Bike und UAE Team Emirates, haben ihre Teilnahme bestätigt. Gemeinsam mit Movistar Team, das nach Erfolgen strebt, verspricht dies ein Duell auf höchstem Niveau. Adam Yates wird als Kapitän des Visma-Teams an den Start gehen, während Ivo Oliveira bei der Einzelzeitfahrt auf seine Chance wartet.

Iván Romeo vom Movistar Team, frisch vom Sieg bei der Vuelta a Andalucía, gilt als einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg. Auch Pablo Castrillo wird sein Bestes geben, um seinen ersten großen Erfolg für das Team zu erzielen. Die jungen Talente Tim Rex und Tijmen Graat von Visma-Lease a Bike dürfen ebenfalls auf ihre Möglichkeiten hoffen.

Neben den Top-Teams der WorldTour werden auch zahlreiche spanische UCI ProTeam-Mannschaften wie Kern Pharma, Burgos BH-Burpellet, Caja Rural – Seguro RGA und Euskaltel Euskadi am Start sein, die mit dem Ziel anreisen, nicht nur eine Rolle zu spielen, sondern auch um Siege zu kämpfen.

Etappenprofile: von der küste in die berge

Etappenprofile: von der küste in die berge

Die einzelnen Etappen des Gran Camiño 2026 bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Einzelzeitfahren, hügeligen Abschnitten und anspruchsvollen Bergankünften.

Die erste Etappe führt als 14,8 Kilometer langes Einzelzeitfahren von und zurück zur Torre de Hércules, wo der Atlantik-Wind für zusätzliche Herausforderungen sorgen wird. Die zweite Etappe verbindet das Landesinnere mit der Küste und könnte entweder zu einem Massensprint oder einer Ausreißer-Entscheidung führen. Der Wind wird auch hier eine wichtige Rolle spielen.

Die dritte Etappe ist eine „Falle“ mit einem nervösen Profil durch das coruñanesische Hinterland, ideal für starke Fahrer, die sich in engen Straßen und kurzen, steilen Anstiegen auskennen. Der vierte Abschnitt, der zur Xunqueira de Espadanedo und dem Alto de Meda führt, ist die Königsetappe für die Bergfahrer. Der Alto de Cabeza de Meda bietet eine bisher im Profi-Radrennsport unberührte Zielankunft.

Das Rennen findet seinen Höhepunkt mit der fünften Etappe, die auf den Monte Trega in A Guarda führt. Die kurze, aber anspruchsvolle Bergwertung mit Kopfsteinpflaster und atemberaubendem Blick auf Portugal und den Atlantik wird den Gesamtsieger küren. Es ist nicht auszuschließen, dass der Trega die Entscheidung bringt, wenn die Konkurrenz eng beieinander liegt.

Die Rennen werden ein spannendes Schauspiel werden, das die Zuschauer in seinen Bann ziehen und die Faszination des Radsports neu entfachen wird.