Göttlich fordert dfb-klarheit vor der wm – und schlägt zurück
Oke Göttlich lässt nicht locker. Der Präsident des FC St. Pauli und DFB-Präsidiumsmitglied hat seine Forderung nach einer klaren Verbandshaltung vor der WM 2026 bekräftigt – und dabei auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf eine unverhohlene Spitze verpasst. Wer dachte, die Debatte sei nach dem Januar-Vorstoß erledigt, lag falsch.

Was göttlich wirklich will – und was er nicht will
Bei NDR 90,3 stellte der 50-Jährige klar: Es geht ihm nicht um einen Boykott des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Kein Aufruf zum Fernbleiben, kein erhobener Zeigefinger gegenüber Spielern. Was er verlangt, ist eigentlich das Mindeste: dass sich ein Verband mit 7 Millionen Mitgliedern vor einer Weltmeisterschaft in einem Land, das Krieg führt, wenigstens intern fragt, wofür er steht.
„Wenn man in ein Land fährt, das Krieg führt, wo Menschen auf der Straße erschossen werden, dann muss man sich zumindest Gedanken machen: Was ist unsere Verbandslinie?
