Goretzka-heimkehr 2029: bochum schickt detailliertes liebes-signal

Leon Goretzka sitzt im Teamhotel von Charlotte, doch seine Zukunft verhandeln andere 4.000 Kilometer entfernt. Ilja Kaenzig schickt per Sport Bild eine Botschaft, die klarer nicht sein könnte: Der VfL Bochum plant den Sechser als Abschluss-Schliff des neuen Ruhrstadion-Projekts.

Kaenzig legt den zeitplan offen

„Leon hat in Bochum viele Leute stolz gemacht“, sagt Kaenzig und meint damit nicht nur Anhänger, sondern auch Sponsoren und Stadträte. „Er wird jetzt noch einmal auf höchstem Level spielen, bevor er dann hoffentlich zurückkommt.“ Das „dann“ fällt präzise aus: Juli 2029. Bis dahin soll der Neubau der Castroper Straße fertig sein, 27.500 Plätze, Hybridrasen, Dach mit Photovoltaik – und eine Startelf-Lücke, die nur ein einziger Spieler füllen soll.

Der Plan ist so detailliert wie selten: Goretzka beendet 2026 seinen Bayern-Vertrag, unterschreibt – wenn es nach Bochum geht – einen Dreijahres-Kontrakt bei einer internationalen Top-Adresse und kehrt im Sommer 2029 als erfahrener Leitwolf zurück. „Wir werden sehen, wie lange sein nächster Vertrag läuft, danach wird er seinen letzten vielleicht an der Castroper Straße unterschreiben“, so Kaenzig.

Milan und madrid lauern – bochum setzt auf emotion

Milan und madrid lauern – bochum setzt auf emotion

Die Konkurrenz ist groß. AC Mailand buhlt um seine Erfahrung im Mittelfeld-Dreieck, Atlético Madrid bietet Spanien-Sonne und Champions-League-Luft. Goretzka weiß das, schweigt aber, bis nach der Copa América. Ein Satz bleibt hängen: „Der VfL ist immer eine Option.“ Kein Standard-Klischee, sondern Herzens-Satz eines Mannes, der von 2001 bis 2013 im Verein heranwuchs, dort die Knochenarbeit lernte und den VfL-Kopf verpasst bekam.

Kaenzig spielt diese emotionale Saite bewusst. Er weiß: Für Goretzka ist Geld kein Thema mehr, es geht um Identität, um den letzten großen Bogen. Während andere Klubs mit sportlichen Argumenten punkten, wirft Bochum die Frage auf: Wer will Geschichte abschließen?

Die Antwort kommt erst nach der EM 2026. Dann steht Goretzka vor der Entscheidung: Drei Jahre Milan, drei Jahre Madrid – oder drei Jahre Vorfreude auf das Ruhrstadion 2.0, wo bereits jetzt ein Platz in der Kabine frei gehalten wird. Die Uhr tickt. Kaenzig hat den Countdown gestartet.