Gordon wählt barcelona: müller kritisiert bayerns angebot!

Schock in der Fußballwelt: Anthony Gordon, das gefeierte Ausnahmetalent, schlägt dem FC Barcelona zu. Der FC Bayern München, lange als Top-Favorit gehandelt, verpasst die Verpflichtung des Engländers – eine überraschende Wendung, die auch Thomas Müller auf den Plan gerufen hat.

Müllers zweifel: war das preislimit wirklich das problem?

Müllers zweifel: war das preislimit wirklich das problem?

„Klappt nicht?“, fragte sich Thomas Müller sichtlich verwundert im Podcast „Auf ein Bier“ mit Christian Falk, als die Personalie Gordon zur Sprache kam. Die Entscheidung des jungen Stürmers für Barcelona wirft Fragen auf. War es wirklich nur das Geld? Müller zeigte sich skeptisch: „Wenn Barcelona und der FC Bayern beide interessiert sind, was entscheidet dann letztendlich zugunsten Barcelonas?“

Die Theorie, dass die katalanischen Palmen und das Meer den 25-Jährigen überzeugt haben mögen, wies Müller entschieden zurück. Vielmehr sieht er die Ursache in der finanziellen Differenz zwischen den Vereinen. Newcastle United soll ein Angebot von 70 Millionen Euro plus 10 Millionen Boni akzeptiert haben – ein Preis, den der FC Bayern offenbar nicht bereit war, zu zahlen. Diverse englische Transferexperten berichten von einer Obergrenze von 60 Millionen Euro für den englischen Nationalspieler.

„Also würde ich zu Bayern gehen“, betonte Müller unmissverständlich, nachdem er erklärt hatte, was Gordon in Barcelona unter der Leitung von Hansi Flick erwarten kann. „Ich kenne Hansi Flick sehr gut. Es macht wirklich Spaß, unter ihm zu spielen, sowohl von der Menschenführung als auch vom Spielstil.“ Die Leistungen der Spieler unter Flick sprächen für sich, so Müller, und wiesen auf eine hohe Spielfreude hin.

Doch die Entscheidung ist gefallen, und Gordon wird nun seine Karriere in Spanien fortsetzen. Der FC Bayern muss sich nach Alternativen umsehen, während die Fans sich fragen, ob das gezeigte Engagement im Transferfenster letztlich ausreicht, um die sportlichen Ziele zu erreichen. Die Frage, ob Bayern München die notwendige Flexibilität bei der Verpflichtung von Top-Talenten zukünftig zeigen wird, bleibt offen.