Gnabry fällt aus: bitterer rückschlag für dfb-elf vor wm!
Ein Schock für den deutschen Fußball: Serge Gnabry wird die Weltmeisterschaft in den USA nicht unterstützen können. Der Offensivspieler der Bayern München zog sich beim Training einen Adduktorenabriss zu und muss auf seinen Traum vom WM-Titel verzichten – eine Enttäuschung, die er mit einer öffentlichen Mitteilung via Social Media öffentlich machte.

Zweite wm-enttäuschung für den bayern-star
Es ist nicht das erste Mal, dass Gnabry einem großen Turnier fernbleiben muss. Bereits 2018 verpasste er die WM in Russland aufgrund eines Muskelbündelrisses. Nun wiederholt sich die Geschichte, und der Spieler muss von zu Hause aus zusehen, wie seine Teamkollegen um den Titel kämpfen. Eine bittere Ironie, angesichts der Erwartungen, die an ihn und seine Generation – zu der auch Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Leroy Sané gehören – gestellt wurden.
Die 1995er-Generation galt lange als Garant für zukünftige Erfolge der Nationalmannschaft. Doch bislang blieb der erhoffte Durchbruch bei internationalen Großereignissen aus. Mats Hummels hatte erst kürzlich auf Sport1 gesagt, dass kaum jemand davon ausgeht, dass Gnabry und Co. 2030 noch eine tragende Rolle spielen werden. Die Zeit drängt, denn es könnte die letzte Chance für diese Spieler sein, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen.
Die Personalie Gnabry wirft zudem Fragen nach der DFB-Offensive auf. Julian Nagelsmann muss nun kreative Lösungen finden, da Gnabry als natürlicher Nachfolger für Jamal Musiala vorgesehen war. Kai Havertz, Nick Woltemade und Musiala selbst sind noch nicht in Topform, während Florian Wirtz Hoffnungsschimmer bietet. Die Suche nach einer funktionierenden Offensive gestaltet sich somit schwieriger denn je.
Für Serge Gnabry bedeutet das: Er muss bis zur EM 2028 warten, um erneut die Chance auf einen Titel mit der Nationalmannschaft zu ergreifen. Eine lange Zeit, in der er sich von dieser Enttäuschung erholen und für die Zukunft wieder in Form bringen muss. Die bittere Erkenntnis seines Ausfalls bleibt jedoch, und die DFB-Elf muss sich ohne einen ihrer Schlüsselspieler den Herausforderungen der WM stellen.
