Gladiators trier verstärken sich für die heiße phase – ein zweiter könig mischt mit
Überraschungsteam peilt play-offs an
Die Vet-Concept Gladiators Trier sind die große Überraschung in der laufenden Saison der Easycredit BBL. Nach 20 Spielen stehen die Aufsteiger sensationell in den Play-off-Rängen. Dies gelang dem Team fast ohne Neuzugänge! Lediglich Steven Ashworth kam im Verlauf der Saison hinzu, nachdem Eli Brooksüberraschend nach Spanien wechselte. Nun, in der FIBA-Pause, haben sich die „Gladiatoren“ noch einmal verstärkt.

Willkommen, george king!
Mit George King (32, USA) hat Trier einen erfahrenen Flügelspieler verpflichtet. Der 1,98 Meter große Amerikaner unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende. Neben Urald King (35) stellt dies nun einen zweiten „König“ im Team dar. King bringt eine beeindruckende internationale Erfahrung mit – er spielte bereits in elf verschiedenen Ländern Basketball.
Ein erfahrener weltenbummler
Zuletzt war King in Taiwan bei Yankey Ark aktiv. Vorherige Stationen seiner Karriere umfassten Polen, Italien, Israel, Australien und sogar exotischere Basketball-Nationen wie die Philippinen, der Libanon, der Irak und Ägypten. Seine Vielseitigkeit und Erfahrung sind für die Gladiators von großem Wert.
Was trainer schneider von king erwartet
Trainer Jacques Schneider (33) beschreibt King als eine Verstärkung, die dem Team dringend benötigte Physis, Länge und Erfahrung auf der Position drei verleihen wird. „Er hat die Fähigkeit zu scoren und passt gut in die Art und Weise, wie wir spielen wollen“, so Schneider. Zusätzlich soll King das Team durch seine Athletik und Physis beim Rebounding unterstützen.
Bbl-erfahrung und eine bewegende geschichte
King sammelte bereits in der Corona-Saison 2020/21 BBL-Erfahrung bei den Niners Chemnitz, wo er in 30 Spielen zum Einsatz kam. Seine persönliche Geschichte ist jedoch von einem schweren Schicksalsschlag geprägt. Seine Mutter, Tresse King, eine Veteranin der Air Force, verstarb im August 2021 bei einem Vorfall auf einer US-Airbase in Kuwait.
Inspiration und motivation
„Meine Mutter hat nie ein Nein akzeptiert – und das habe ich von ihr übernommen“, sagte King in einem TV-Interview. Diese Einstellung führte ihn auch in die NBA, wo er für die Phoenix Suns und die Dallas Mavericks insgesamt fünf Spiele bestritt. Seine Entschlossenheit und sein Siegeswille sind unverkennbar.
Schneider: ein team mit siegermentalität
Schneider betonte im Gladiators-Podcast, dass King „wieder Lust hat, in einem Sieger-Team zu sein, wo es richtig um etwas geht“. Er fügte hinzu, dass King eine klare Vorstellung davon hat, wie es in der BBL und im internationalen Geschäft läuft und somit eine wertvolle Ergänzung für das Team darstellt. Der Kontakt bestand bereits im Sommer, nun passte der Zeitpunkt für beide Seiten.
