Giulia murada jagt bei olympia-debüt des skibergsteigens historische medaille
- Spannung in bormio: olympia-debüt des skibergsteigens
- Erfolge im weltcup und die vorbereitung
- Der weg zum skibergsteigen: von der leichtathletik zur spitze
- Meilensteine und erfolge auf dem weg zu olympia
- Die familie als rückgrat: vater ivan als trainer
- Mehr als nur sport: die leidenschaft für das radfahren
- Mentale stärke: umgang mit druck und erwartungen
Spannung in bormio: olympia-debüt des skibergsteigens
Giulia Murada steht im Fokus der Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina. Die 27-jährige Italienerin gilt als eine der Top-Favoritinnen im neu ins olympische Programm aufgenommenen Skibergsteigen. Die Wettkämpfe beginnen am 19. Februar, und Murada will unbedingt eine Medaille gewinnen. Ihre Vorbereitung war intensiv und zielgerichtet, wie sie betont: “Die Weltcup-Etappen dienten dazu, mich ständig zu verbessern und alles auszuprobieren. Es war ein langer Prozess auf das Hauptziel zu.”

Erfolge im weltcup und die vorbereitung
Murada zeigte im Weltcup 2025/26 eine beeindruckende Konstanz. Zwei aufeinanderfolgende Podestplätze im Sprint-Format – in Solitude und Courchevel – unterstreichen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Sie hat hart gearbeitet, um ihre Form zu perfektionieren und sich optimal auf die olympischen Herausforderungen vorzubereiten. Die Erwartungen sind hoch, doch Murada scheint bereit, diesen gerecht zu werden.

Der weg zum skibergsteigen: von der leichtathletik zur spitze
Ihre sportliche Karriere begann
mit der Leichtathletik, insbesondere mit dem Berglauf. 2016 nahm sie bei den Junioren-Europameisterschaften in Arco di Trento teil. Bereits mit 12 Jahren folgte sie jedoch den Fußstapfen ihres Vaters und begann mit dem Skibergsteigen. 2012 bestritt sie ihre ersten Wettkämpfe. 2014 wurde sie erstmals in die Nationalmannschaft berufen und gewann gleich Silber bei den Junioren-Europameisterschaften.Meilensteine und erfolge auf dem weg zu olympia
Die Erfolge stellten sich schnell ein: 2017 wurde sie Junioren-Weltmeisterin, 2019 belegte sie den zweiten Platz beim Mezzalama und feierte ihren ersten Podestplatz im Weltcup. 2021 gewann sie zwei Goldmedaillen bei den U23-Weltmeisterschaften. Diese Erfolge haben ihren Aufstieg an die Spitze des Skibergsteigens untermauert. Die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele war für sie ein logischer Schritt.
Die familie als rückgrat: vater ivan als trainer
Giulia Murada verdankt viel ihrer Familie, insbesondere ihrem Vater Ivan, einem ehemaligen Skibergsteiger. Er ist seit ihrer Kindheit ihr Trainer und eine zentrale Figur in ihrer sportlichen Entwicklung. “Mein Vater ist schon immer mein Trainer gewesen. Ohne ihn wäre ich nicht hier. Manchmal denke ich, er steckt sogar noch mehr Energie in unsere Ziele als ich selbst,” so Murada. Die enge Bindung zu ihrem Vater ist ein wichtiger Bestandteil ihres Erfolgs.
Mehr als nur sport: die leidenschaft für das radfahren
Neben dem Skibergsteigen hat Giulia Murada eine weitere Leidenschaft: das Radfahren. Sie fährt etwa 5000 km pro Saison und nutzt das Radfahren als ergänzendes Training, um ihre Ausdauer zu verbessern und die Gelenke zu schonen. Sie bevorzugt steile Anstiege und die damit verbundene körperliche Herausforderung. Ihr Trainingsansatz ist methodisch und zielorientiert. Sie legt großen Wert auf Präzision und die strikte Einhaltung ihrer Trainingspläne.
Mentale stärke: umgang mit druck und erwartungen
Murada hat auch an ihrer mentalen Stärke gearbeitet, um mit dem Druck und den Erwartungen umzugehen. “Ich arbeite an der Bewältigung des Drucks und an der mentalen Seite. Vor ein paar Jahren wäre es noch Druck gewesen, jetzt ist es nur Energie und Motivation.” Sie hat gelernt, die Herausforderungen als Chance zu sehen und sich auf ihre Stärken zu konzentrieren. Diese positive Einstellung wird ihr bei den Olympischen Spielen helfen.
