Girona plantzt zukunft: verlängerung für erfahrene leistungsträger?
Girona hat einen neuen Trainer, und die Kaderplanung geht nun mit Hochdruck weiter. Sportdirektor Quique Cárcel deutete an, dass die Verpflichtung von Quique Álvarez nun den Weg für die Bewältigung der offenen Aufgaben freimacht – insbesondere die Entscheidung über die Zukunft von zwei Schlüsselspielern.

Veteranen vor vertragsende: stuani und lópez im fokus
Im Zentrum der Debatte stehen Cristhian Stuani und David López, zwei Urgesteine des Teams, deren Verträge in wenigen Tagen auslaufen. Der neue Trainer, Quique Álvarez, hat bereits sein Interesse an einer Weiterbeschäftigung beider Spieler bekundet, wobei er deren Führungsqualitäten, sowohl auf als auch neben dem Platz, sowie ihre spürbare Wirkung in den wenigen Einsatzminuten der Saison 2025/26 hervorhob.
Die Verhandlungen gestalten sich allerdings etwas anders als üblich. Angesichts des bevorstehenden Abstiegs in die Segunda División, wurde den beiden Routiniers, deren 40. (Stuani) und 37. (López) Geburtstag unmittelbar bevorstehen, ein Angebot mit reduzierter Vergütung vorgelegt. Die Vertragsmodelle beinhalten jedoch leistungsbezogene Boni und Teilnahmeprämien, die eine entscheidende Rolle bei den Verhandlungen spielen könnten. Es sind die Spieler selbst, die nun die finale Entscheidung treffen müssen, nachdem Girona sein Angebot vorgelegt hat.
Die Zahlen sprechen für sich: Stuani bestritt in dieser Saison 22 Partien, darunter lediglich zwei von Beginn an, und erzielte in 469 Minuten Spielzeit insgesamt sechs Treffer. David López sah der Mannschaft in sechs Spielen zu, von denen er nur drei als Stammspieler bestritt, und brachte insgesamt 293 Minuten auf das Feld. Beide Spieler waren zudem mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, was zu längeren Ausfallzeiten führte – insbesondere im kritischen Endspurt der Saison, als López sich sogar eine Injektion verabreichen musste, um auf dem Platz stehen zu können.
Die Verantwortlichen in Girona hoffen, dass die Chance auf eine erneute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, durch Leistung und Einsatz die finanzielle Entschädigung zu verbessern, die Spieler dazu bewegen wird, trotz der Gehaltsanpassung treu zu bleiben. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die erfahrene Führungsriege des FC Girona auch in der Segunda División ihren Beitrag leisten wird.
