Giro d'italia: vingegaard im rosa, dolomiten-schlachten bevorstehen!

Jonas Vingegaard vom Team Visma | Lease a Bike scheint das Rennen um den Giro d'Italia in der Tasche zu haben. Mit einem komfortablen Vorsprung von 2:26 Minuten auf Eulalio und 2:50 Minuten auf Gall scheint der Däne unaufhaltsam. Doch die anstehenden Etappen in den Dolomiten und das doppelte Piancavallo könnten das Klassement noch einmal völlig auf den Kopf stellen.

Die letzte woche: entscheidende tage für die gesamtwertung

Nach dem dritten und letzten Ruhetag am Montag beginnt für die Fahrer die entscheidende letzte Woche des Giro. Am Sonntag, den 31. Mai, wird das Rennen in Rom mit einem spektakulären Finale abgeschlossen. Vingegaard führt zwar komfortabel, doch die kommenden Tage werden zeigen, ob er seinen Vorsprung verteidigen kann. Die Konkurrenz schläft nicht und wird alles daran setzen, den dänischen Favoriten zu ärgern.

Drei schlüsselabschnitte, die alles verändern könnten

Drei schlüsselabschnitte, die alles verändern könnten

Die Dolomiten-Etappe am 29. Mai stellt eine der größten Herausforderungen dar. Mit 151 Kilometern und 5000 Höhenmetern, konzentriert auf die letzten 100 Kilometer, wird es ein echter Hexentanz für die Fahrer. Der Passo Duran, der Passo Coi, die Forcella Staulanza, der Passo Giau (Cima Coppi) und der Passo Falzarego sind nur einige der anspruchsvollen Anstiege, die die Rennfahrer erwarten. Das Finale auf den Piani di Pezzè mit Abbuoni für die ersten drei Fahrer könnte die Entscheidung bringen.

Die härteprobe in carì und piancavallo

Die härteprobe in carì und piancavallo

Die 16. Etappe nach Carì (1644 Meter über dem Meeresspiegel) am 26. Mai verspricht ebenfalls ein dramatisches Rennen. Nach einer anfänglichen, leichten Steigung folgt ein anspruchsvoller Kurs mit zwei Runden über einen 22 Kilometer langen Rundkurs mit den anspruchsvollen Anstiegen Torre und Leontica. Die Schlussanstieg nach Carì ist 11,7 Kilometer lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 7,9 % mit Spitzen von 13 % auf. Die letzten drei Kilometer sind besonders steil und werden den Fahrern alles abverlangen.

Die 20. Etappe am 30. Mai führt von Gemona del Friuli nach Piancavallo und ist mit 200 Kilometern und 3750 Höhenmetern eine weitere Bergkletterpartie. Die doppelte Besteigung des Piancavallo, mit einer Länge von 14,5 Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 7,8 %, wird das Rennen endgültig entscheiden. Die ersten 10 Kilometer sind besonders anspruchsvoll, bevor die Strecke kurzzeitig abflacht und dann wieder steiler wird. Der finale Kilometer ist zudem noch leicht ansteigend.

Die Spannung im Kampf um die maglia rosa steigt mit jeder Etappe. Ob Vingegaard seine Führung behaupten kann oder ob die Konkurrenz noch einmal zuschlagen kann, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Ein packendes Finale in Rom ist garantiert!