Gidsel schreibt handball-geschichte: neuer rekord im letzten saisonspiel!
Ein Name, der im Handball aktuell für Furore sorgt: Mathias Gidsel. Der Superstar der Füchse Berlin steht kurz vor einer historischen Leistung, die ihn in die Annalen des Sports eintragen wird. Schon im letzten Saisonspiel der Handball-Bundesliga gegen die SG Flensburg/Handewitt will er einen neuen Torrekord aufstellen – und das auf eine Art und Weise, die bisher ihresgleichen sucht.

Der dänische ausnahme-angreifer knackt die 300er-marke
Gidsel könnte als erster Profi die Marke von 300 Saisontoren erreichen, ohne dabei einen einzigen Siebenmeter verwandelt zu haben. Ein einziger Treffer fehlt ihm dazu noch, eine reine Formsache angesichts seiner beeindruckenden Quote von durchschnittlich neun Toren pro Partie. Das schafften vor ihm nur wenige: Marko Grgic im letzten Jahr für den ThSV Eisenach (301) und der legendäre Kyung-Shin Yoon 2000/01 für den VfL Gummersbach (324) – allerdings mit deutlich mehr verwandelten Siebenmetern.
Die Zahl spricht für sich: Gidsel hat in den beiden Vorjahren bereits 263 und 275 Tore erzielt. Doch der Titel des HBL-Torschützenkönigs blieb ihm bislang verwehrt. Jetzt krallt er sich auch diese Auszeichnung an sich. Sein Geheimnis? „Mein Wurf aus dem Rückraum ist besser geworden“, erklärt der dreimalige Welthandballer. „Vielleicht ist das nicht meine größte Stärke – das Eins-gegen-Eins und die daraus resultierenden Treffer sind es immer noch.“
Es bleibt die Frage, ob Gidsel auch Siebenmeter schießen wird. Denn sollte er dies tun, wäre die Bestmarke von Yoon womöglich schon bald in weite Ferne gerückt. Die Spannung im Handball-Bundesliga ist kaum zu übertreffen, denn Gidsel demonstriert eindrucksvoll, dass er nicht nur ein außergewöhnlicher Torschütze, sondern auch ein Rekordbrecher ist, der die Handball-Welt in Atem hält. SPORTBILD.de überträgt das Spiel live im kostenlosen Stream – ein Ereignis, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.
n