Gidsel jagt hansens champions-league-rekord – kann der däne ihn übertrumpfen?
Die Handball-Welt fiebert: Mathias Gidsel steht kurz davor, eine fast zehn Jahre alte Bestmarke zu pulverisieren. Mikkel Hansens monumentale Leistung in der Champions League Saison 2015/16, 141 Tore in 18 Spielen, wackelt ernsthaft. Der Superstar von den Füchsen Berlin scheint auf dem besten Weg zu sein, diesen Rekord zu brechen und damit in die Geschichte dieses Wettbewerbs einzugehen.

Ein dänischer zweikampf der extraklasse
Schon in der vergangenen Saison deutete Gidsel an, welches Potenzial in ihm steckt. Mit 135 Treffern in der Champions League Saison 2023/24 ließ er die Handball-Fans staunen. Doch nun, in der aktuellen Saison, scheint er den nächsten Gang einzulegen. Der dreimalige Welthandballer präsentiert sich in Glanzform und liefert konstant herausragende Leistungen.
Die Zahlen lügen nicht: In lediglich 13 Einsätzen hat Gidsel bereits 120 Tore erzielt – eine unglaubliche Quote von 9,2 Toren pro Spiel. Vergleicht man dies mit Hansen, der 7,8 Tore pro Partie erzielte, wird das Ausmaß von Gidsels Leistung deutlich. Hansen benötigte 18 Spiele, um seine 141 Tore zu erzielen; Gidsel könnte diesen Wert schon im möglichen Halbfinalspiel übertreffen – bei gerade einmal 16 Einsätzen in dieser CL-Saison!
Doch der Weg zum Rekord ist noch nicht frei. Die Füchse Berlin müssen im Viertelfinale gegen den Sieger aus dem Duell zwischen Veszprem und Paris Saint-Germain bestehen. Nur wenn die Berliner das Weiterkommen erreichen, hat Gidsel die Chance, Hansen endgültig abzulösen. Die Spannung ist kaum auszuhalten.
Die Leistung von Gidsel ist nicht nur für die Füchse Berlin von Bedeutung, sondern auch für die dänische Nationalmannschaft. Mit seiner Treffsicherheit und seinem Spielverständnis ist er eine wichtige Säule der Equipe und wird auch bei den kommenden internationalen Turnieren eine entscheidende Rolle spielen.
Die Frage, die nun in der Handball-Szene gestellt wird: Kann Gidsel seinen früheren Nationalmannschaftskollegen Hansen nicht nur in der Champions League, sondern auch langfristig als den dominanten Rückraumspieler der Gegenwart etablieren? Die Antwort wird die kommende Saison zeigen – es bleibt spannend!
