Genève-servette hc: brassards zukunft ungewiss – personalumbruch bevorsteht!
Die Hoffnungen auf den Titel sind geplatzt: Genève-Servette HC muss sich nach dem frühen Aus gegen Fribourg-Gottéron geschlagen geben. Doch während die Fans noch vom enttäuschenden Ende der Saison nachdenken, braut sich hinter den Kulissen bereits ein gewaltiger Umbruch zusammen. Besonders die Frage nach Derick Brassards Verbleib sorgt für Gesprächsstoff.

Ein routinier am scheideweg: bleibt brassard in der romandie?
Der 38-jährige Kanadier, der im Dezember aufgrund einer Verletzung nur ein einziges Spiel für die Genfer bestreiten konnte, steht vor einer Zerreißprobe. Obwohl er mittlerweile wieder fit ist, wurde er in den Playoffs von Trainer Christian Dubé nicht berücksichtigt. Laut Sportchef Marc Gautschi, der gegenüber der Tribune de Genève sprach, lag die Entscheidung allein beim Trainerteam. Ein ungewöhnlicher Schritt, der nun Fragen aufwirft: Will man sich von einem erfahrenen Spieler wie Brassard trennen, oder gibt es noch eine Zukunft für ihn in Genf?
Brassards Karriere verlief bisher alles andere als geradlinig. Nach einer langen und erfolgreichen Zeit in der NHL, in der er 1131 Spiele absolvierte, hatte er eigentlich seinen Rücktritt erklärt. Sein überraschender Wechsel nach Genève war daher umso bemerkenswerter. Jetzt, wo er sich am Ende seiner Karriere befindet, muss er entscheiden, ob er noch einmal alles riskieren und für den Genève-Servette HC auf Punktejagd gehen möchte. Die Gespräche mit dem Routinier werden in den kommenden Tagen stattfinden, und die Entscheidung dürfte weitreichende Folgen für das Team haben.
Doch es geht um mehr als nur Brassards Zukunft. Der Klub plant, in den nächsten Tagen weitere neue Verpflichtungen bekannt zu geben. Ein deutliches Zeichen, dass der Umbruch in Genf ernst gemeint ist. Es bleibt abzuwarten, welche Spieler den Verein verlassen und welche Neuen hinzukommen werden. Eines ist jedoch sicher: Der Genève-Servette HC wird alles daran setzen, in der kommenden Saison wieder an die Spitze der National League zu gehören. Die Enttäuschung des diesjährigen Ausscheidens soll als Motivation dienen, um im nächsten Jahr stärker zurückzukommen.
