Gavel-poker um bayern-trainerposten: bamberg droht millionengewinn!
Die Basketball-Szene steht Kopf: Wird Anton Gavel (41) der neue Trainer beim FC Bayern? Der Top-Favorit aus Bamberg hat zwar noch keine offizielle Anfrage aus München erhalten, doch die Situation in Franken ist brisant – und könnte Bamberg eine beträchtliche Summe einbringen.

Bambergs dilemma: geld oder der erfolgstrainer?
Philipp Höhne, der Boss der Bamberg Baskets, macht die Karten offen: Für Gavel müsste eine Ablösesumme fließen. Mindestens eine Million Euro fordert er, und das aus gutem Grund. Denn die Sponsoren würden die Segel fallen lassen, wenn Gavel Bamberg verlässt. Die Erhöhung der Sponsorings, insbesondere von Brose, hängt direkt an seiner Verbleib.
Brose, einst das Rückgrat des Bamberger Erfolgs, war von 2006 bis 2023 Serienmeister und holte acht von neun Titeln. Damals war Bamberg der Liga-Krösus, heute kämpft der Verein mit dem kleinsten Etat der BBL – und das vor allem dank Gavel. Höhne erklärt offen: „Dass wir das kleinest Spielerbudget haben, ist unseren Sponsoren nicht entgangen. Mehrere sind bereit, ihre Sponsorings zu erhöhen, damit Anton mehr Geld für die Kaderplanung zur Verfügung hat.“
Konkret: Die Familie Stoschek, allen voran Michael und sein Sohn Maximilian, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe, waren seit Ende letzten Jahres im Gespräch. Ein „Etat-Sprung“ von über 850.000 Euro zusätzlich stand zu Buche, wenn Gavel in Bamberg bleibt. Ein Betrag, der bei einem Gesamtbudget von 1,46 Millionen Euro eine enorme Bedeutung hat.
Bayern Münchens Sportdirektor Dragan Tarlac (52) schloss bei Dyn eine Ablösesumme kategorisch aus: „Wir haben niemals eine Ablösesumme für einen Trainer bezahlt.“ Doch das macht die Situation nicht weniger spannend. Es entwickelt sich ein echter Poker, bei dem Bamberg auf eine hohe Ablösesumme hofft, während Bayern versucht, Gavel ohne finanzielle Entschädigung zu gewinnen. Die Frage ist, wer am Ende die Oberhand behält – und ob Bamberg dadurch einen finanziellen Schub erhält, der den Verein nachhaltig stärkt.
Die Situation zeigt einmal mehr, wie eng der Draht zwischen sportlichem Erfolg und wirtschaftlicher Stabilität im Profisport sein kann. Bamberg steht nun vor der Gratwanderung, seinen Erfolgstrainer zu halten und gleichzeitig eine beträchtliche Summe zu generieren – eine Zitterpartie, die die Liga in Atem hält.
