Gasperini und spalletti schicken top-elf ins rennen: roma vs. juve ab 20:45

Kurz nach Sonnenuntergang über dem Olympique rom, schlagen zwei Serien-A-Taktgeber auf. Gasperini setzt auf Svilar zwischen den Pfosten und eine Dreierkette mit Mancini, Ndicka und Rensch. Celik sowie Wesley rasen auf den Außen, Cristante und Koné sichern die Mitte. Pisilli und Pellegrini schlüpfen hinter Malen in die Spielmacherrolle – ein 3-4-2-1, das Umschaltmomente leben will.

Spalletti antwortet mit bremer und david

Spalletti antwortet mit bremer und david

Perin behält bei der Juve das Tor, vor ihm bilden Kalulu, Bremer, Kelly und Cambiaso eine Viererkette. Koopmeiners und Thuram bilden das Doppelsechs-Gerüst. Davor wirbeln Conceiçao, McKennie und Yildiz um Kanada-Stürmer David, der als mobile Spitze die Römer zerreißen soll.

Die Aufstellungen sind kein Geheimnis mehr, aber die Nebengeräusche schon. Gasperini will nach drei sieglosen Spielen den Knoten platzen lassen, Spalletti den Vorsprung auf Platz zwei ausbauen. Beide Trainer haben ihre Startformation in den sozialen Netzen durchsickern lassen – ein Schachzug, um Druck zu erhöhen.

Die Zahlen sprechen für die Alte Dame: vier Auswärtssiege in Folge, zwölf Tore in den letzten fünf Partien. Roma kassierte in denselben fünf Spielen neun Gegentore. Die Taktikfrage lautet: schafft es Gasperinis Mannschaft, die halbräume zuzustellen, bevor Yildiz und Conceiçao ihre Sprint-Staffel starten?

Der Sieger erhält nicht nur drei Punkte, sondern auch das Recht, in den Play-off-Tagen mit erhobenem Haupt durch Mailand zu gehen. Der Verlierer muss erklären, warum eine Saison, die nach Meisterschaft roch, plötzlich nach Qualifikation riecht.