García kämpft zurück: trump-besuch und überraschende ballester-sensation

Sergio García hat mit einer beeindruckenden Leistung im LIV Golf Virginia für Furore gesorgt, während Josele Ballester mit einer historischen 60er Runde das Feld dominierte. Vor den Augen eines prominenten Zuschauers – Donald Trump – scheint der spanische Star einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Form zu erleben.

García findet zurück ins rampenlicht

Drei Wochen nach einem enttäuschenden Abschneiden präsentierte sich García in Bestform. Mit einer soliden 65er Runde positionierte er sich für den Angriff auf den Titel. Die Partie gegen Lucas Herbert, der mit sechs Schlägen Vorsprung in den Tag gestartet war, wurde zu einem spannenden Duell, das García am Ende für sich entscheiden konnte. Ein starkes Birdie am letzten Loch besiegelte seinen Aufstieg auf den dritten Platz.

Was auffällt, ist die wiederkehrende Sicherheit in Garcías Spiel. Er war stets ein zuverlässiger Spieler von der Abschlagbox bis zum Grün, und das war auch am Samstag zu beobachten. Sechs Birdies in den ersten acht Löchern, darunter ein beeindruckender Acht-Meter-Putt am ersten Loch, zeigten seine Form. Ein kleiner Patzer am neunten Loch – ein Bogey – ließ ihn jedoch nicht entmutigen. Sofort schüttelte er den Rückschlag ab und spielte Birdies an den Löchern 10 und 12. Das Highlight war zweifellos die Rettung des Pars am 13. Loch, bei dem er barfuß aus dem Wasser-Hazard spielte – ein Beweis für seinen unbändigen Willen.

DeChambeau verbeugt sich vor Trump: Während García brillierte, musste sich Troy DeChambeau mit einem unglücklichen Chip zufrieden geben.

Ballester schreibt geschichte mit einer atemberaubenden 60

Ballester schreibt geschichte mit einer atemberaubenden 60

Doch der wahre Star des Tages war Josele Ballester. Mit einer sensationellen 60er Runde, seiner besten professionellen Runde überhaupt, sorgte der 22-jährige für Aufsehen. Zehn Birdies und ein Eagle zeugen von einem außergewöhnlichen Tag. Die Zahl spricht für sich: Ballester machte mehr als 30 Positionen gut und bewies sein enormes Talent.

„Es war unglaublich. Ich habe den ganzen Tag alles richtig gemacht, aber besonders stolz bin ich auf meine Putts“, erklärte Ballester nach der Runde. „Ich habe am Freitagabend ein Video von Brad Faxon gesehen – einem wahren Guru des Puttens – und es hat mir sehr geholfen. Ich musste mich weniger auf den Ball konzentrieren, mehr auf das Gefühl. Und es hat funktioniert.“ Obwohl er am letzten Loch knapp an der Flagge vorbeikam, betonte er, dass die 60 eine „fabulous Ergebnis“ seien. „Bis vor vier Jahren habe ich nicht mal daran gedacht, eine 59 zu spielen.“

Die Leistung von Jon Rahm (65) und Josele Ballester unterstreicht die wachsende Stärke des spanischen Golfs. Während Rahm auf dem siebten Platz landete, demonstrierte Ballester, dass eine neue Generation bereit ist, die Welt des Golfs zu erobern. Die Frage ist nicht ob, sondern wann wir weitere spektakuläre Leistungen von ihm sehen werden.