Gabriele minì: mit 20 jahren schon alpines geheimer simulator-ass

Während Pierre Gasly und Franco Colapinto in Shanghai über den Asphalt des Formel-1-Kurses jagten, saß Gabriele Minì über 9.000 Kilometer entfernt in Enstone und baute ihnen die perfekte Abstimmung. Der 20-jährige Sizilianer ist kein gewöhnlicher Nachwuchsfahrer – er ist Alpines verlängerter Arm zwischen Rennstrecke und Rechner.

Der junge aus marineo, der formel-1-ingenieure berät

Der junge aus marineo, der formel-1-ingenieure berät

Marineo. Ein Dorf nahe Palermo, das die meisten nicht auf der Landkarte finden würden. Von dort stammt Minì, und von dort begann eine Geschichte, die heute in den Korridoren eines der traditionsreichsten Formel-1-Teams weitergeschrieben wird. 2020 wurde er der jüngste Sieger der italienischen Formel 4. 2023 debütierte er in der F3, und in seiner zweiten Saison verlor er den Titel erst in der allerletzten Kurve gegen Leonardo Fornaroli. Zweiter Platz. Kein Trost, aber ein Beweis.

Jetzt fährt er mit MP Motorsport in der Formel 2 – und gibt nebenbei Gasly und Colapinto Tipps zur Fahrzeugabstimmung. Der Simulator in Enstone liefert laut beiden F1-Piloten ein Feedback, das „fast identisch mit der Realität