Fußballzorn in ceuta: jugendlicher mit 24-spiele-sperre!

Ein Ausraster im Lokalderby von Ceuta hat für eine beispiellose Strafe gesorgt: Der junge Fußballspieler Al Arbi Z.E.M. vom Bahía de Ceuta wird für 24 Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 288 Euro belegt. Die Eskalation im Spiel gegen den Deportivo Unión África Ceutí wirft ein düsteres Licht auf die Disziplin im spanischen Fußball.

Die eskalation nach dem spielende

Die eskalation nach dem spielende

Die Partie, die am 3. Mai ausgetragen wurde, endete zwar mit einem 1:4-Sieg für den Deportivo Unión África Ceutí, doch die Atmosphäre eskalierte nach einer harten Grätsche von Al Arbi Z.E.M. Schiedsrichter und Zuschauer berichteten von einer sofortigen Auseinandersetzung, in deren Verlauf insgesamt drei Spieler des Bahía de Ceuta und einer vom Ceutí das Spielfeld verlassen mussten – allerdings aufgrund von Platzverweisen. Die Wut kochte über, und die Konsequenzen blieben nicht aus.

Der Einzige, der wirklich zu verantworten hatte, war Al Arbi Z.E.M., der aufgrund einer besonders schweren Verletzung seines Gegners mit einer Strafe von 24 Spielen und 288 Euro belegt wurde. Die Schwere der Verletzung ließ dem Schiedsrichter kaum eine andere Wahl. Sein Mitspieler Muhamad E.H.D. erhielt für seine Beteiligung an der Schlägerei acht Spiele Sperre und eine Geldstrafe von 96 Euro. Auch Adam E.Y.M. musste für seine wiederholten Beleidigungen des Schiedsrichterteams eine Strafe von sechs Spielen und 72 Euro in Kauf nehmen.

Aber auch die gegnerische Mannschaft blieb nicht ungeschoren davon. Abdelkader A.M. vom Deportivo Unión África Ceutí wurde mit 14 Spielen Sperre und 192 Euro belegt – davon acht Spiele für die Attacke auf einen Gegenspieler und sechs für die Beschimpfungen des Schiedsrichterteams. Die Disziplinarlinie des Verbands ist damit unmissverständlich klar.

Der Tiefpunkt des Abends: Das Bahía de Ceuta zog sich nach den zahlreichen Platzverweisen vom Spiel zurück. Der Verband wertete das Spiel mit 0:6 gegen den Bahía aus und verhängte eine weitere Strafe von 200 Euro für das vorzeitige Verlassen des Spielfelds. Die Entscheidung zeigt, dass solches Verhalten nicht toleriert wird – insbesondere wenn es die Integrität des Wettbewerbs gefährdet.

Diese Vorfälle werfen Fragen nach der Disziplin und dem Fairplay im Jugendfußball auf. Es bleibt zu hoffen, dass diese harte Strafe eine abschreckende Wirkung hat und zukünftige Generationen von Fußballern dazu anregt, Konflikte auf dem Spielfeld konstruktiv zu lösen. Denn Sport sollte verbinden, nicht spalten.