Fußball-legende igor protti stirbt mit 58 jahren

Ein trauriger Tag für den italienischen Fußball: Igor Protti, ein Stürmer mit außergewöhnlicher Karriere und unvergesslichen Momenten, ist im Alter von nur 58 Jahren verstorben. Die Nachricht schockierte die Fangemeinde und löste eine Welle der Bestürzung und des Abschieds aus.

Ein leben voller tore und leidenschaft

Ein leben voller tore und leidenschaft

Protti, dessen Name untrennbar mit Erfolgen in Messina, Bari und Livorno verbunden ist, hinterlässt eine Lücke im Herzen vieler Fußballfans. Seine Zeit in Bari, wo er als Torschützenkönig brillierte, wird besonders in Erinnerung bleiben. Doch auch in Livorno wurde er zum absoluten Idol, verehrt für sein Können und seine Herzlichkeit.

Der SSC Neapel, bei dem Protti in der Saison 1997/98 spielte, drückte seine Trauer aus. Präsident Aurelio De Laurentiis würdigte Protti als „ein außergewöhnlichen und unvergesslichen Torjäger des italienischen Fußballs“, der stets für seine „menschlichen und sportlichen Qualitäten“ geschätzt wurde. Auch Genoa äußerte sein Beileid und bezeichnete Protti als „Symbol für die authentischsten Werte des Fußballs“. Die Anteilnahme im gesamten italienischen Fußball ist riesig.

Die Familie Protti veröffentlichte ein emotionales Abschiedsschreiben, in dem Igor selbst seine Gedanken teilte: „Dieser wundervolle Weg, wie jedes Spiel, ist zu Ende gegangen. Es ist schwer, Worte zu finden, aber ich möchte mich bei meiner wunderbaren Familie bedanken, die ich so sehr geliebt habe, bei allen, die mir nahestanden, und bei den Fans aller Vereine, für die ich gespielt habe.“

Seine Krankheit, die er im vergangenen Juni öffentlich machte, wurde mit unbändigem Lebenswillen gekämpft. Bis zum Schluss zeigte er einen „wunderbaren Anhang an das Leben und seine Familie“, so Neapel in seiner Würdigung.

Die Fans können sich ab 15 Uhr in der Frongillo-Stube auf dem Friedhof Cecina von Igor Protti verabschieden. Ein Mann, der mit Toren und Leidenschaft die Herzen der Fußballfans erobert hat und dessen Erinnerung für immer in den Annalen des Sports weiterleben wird.