Fußball-krise: mentale blockade oder taktische schwäche?

Fußball-krise: mentale blockade oder taktische schwäche?

Mailand – Dass Norwegen im Medaillenspiegel der Winterspiele vorne liegt, ist akzeptabel. Aber zehn Gegentore in drei Fußballspielen gegen Norwegen? Das ist inakzeptabel. Wir, die Ballkünstler, sollten hier die Oberhand haben. Die Norweger mögen Schnee haben, aber wir verfügen über vier Weltmeistertitel im Fußball.

Die italienische mannschaft kapituliert

In allen drei Partien gab es einen Punkt, an dem die italienischen Spieler aufgaben und zusammenbrachen. In Oslo (Norwegen-Italien 3:0) fielen drei Tore innerhalb von 28 Minuten. In San Siro (Italien-Norwegen 1:4) waren es drei Tore in 16 Minuten. Hinzu kommt das 5:2 von Galatasaray gegen Juventus: drei Tore in 26 Minuten und auch Napoli kassierte in Eindhoven drei Gegentore in neun Minuten (2:6 gegen PSV). Auch wenn in den letzten beiden Fällen eine Unterzahl eine Rolle spielte, rechtfertigt das nicht den Zusammenbruch, der immer in der zweiten Halbzeit auftrat, wenn die Anstrengung mehr Willenskraft erfordert.

Vergleich zu den frauen-nationalmannschaften

Vergleich zu den frauen-nationalmannschaften

Erinnern wir uns an die zweite Halbzeit von Italien gegen die Schweiz bei der Europameisterschaft? Keine Reaktion, kein Stolz. Jedes Mal, wenn wir auf eine ausländische Mannschaft treffen, haben wir den gleichen Eindruck: Sie laufen, kämpfen und wollen mehr als unsere Spieler, die irgendwann nachlassen, träge werden und wie die „Sofa-Helden“ von Michele Serra wirken. Es scheint, als ob uns der Ruhm weniger am Herzen liegt als der sichere Mittelfeldplatz in der Serie A.

Ein vergleich mit den erfolgreichen frauen

Ein vergleich mit den erfolgreichen frauen

Der Vergleich mit unseren großartigen Frauen bei diesen Spielen ist unbarmherzig. Sie kämpfen und brennen für jede Hundertstelsekunde, mit zerschlagenen Gesichtern oder gebrochenen Knochen. Oder sind wir vielleicht einfach schlechter geworden, verurteilt zur Nostalgie, wie der Donau-Fußball? Eine Champions-League-Runde weniger herausragend als erwartet. Aber Rückspiele sind immer möglich. Wenn wir in die Enge getrieben werden, werden wir zu Helden – wie 1982, wie Sordi und Gassman in „La Grande Guerra“. Wir sind eine Kontermannschaft.

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Die einstellung macht den unterschied

Es ist die Einstellung, die den Unterschied ausmacht. Während die Frauen-Nationalmannschaft mit Leidenschaft und Kampfgeist überzeugen, wirken die Herren oft lustlos und demotiviert. Dieser Kontrast ist erschreckend und wirft Fragen nach der mentalen Stärke der italienischen Fußballer auf.

Champions league: hoffnungsschimmer

Trotz der enttäuschenden Ergebnisse in den ersten Spielen gibt es in der Champions League noch Hoffnung. Wie in der Vergangenheit können wir uns in den Rückspielen steigern und für Überraschungen sorgen. Die Geschichte zeigt, dass wir in schwierigen Situationen zu Höchstleistungen fähig sind.

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