Fußball: Matthias Jaissle übernimmt Newcastle United – Nachfolge von Eddie Howe
Newcastle United hat Matthias Jaissle als neuen Teammanager vorgestellt. Der 38-jährige Deutsche tritt die Nachfolge von Eddie Howe an, dessen Rücktritt am Freitag vergangener Woche bekannt gegeben wurde. Die Verpflichtung von Jaissle wurde am Mittwochabend offiziell bestätigt, die Vertragsdauer blieb jedoch un genannt.
Jaissles Erfolge und Newcastles Erwartungen
Jaissle kommt von Al-Ahli, wo er bereits zweimal die asiatische Champions League gewann. Newcastle’s CEO David Hopkinson äußerte sich begeistert: „Matthias ist einer der spannendsten und angesehensten jungen Trainer im Fußball. Er verfügt über alle Eigenschaften, nach denen wir gesucht haben. Seine Erfolgsbilanz, seine Führungsqualitäten und sein unermüdlicher Drang zur Verbesserung machen ihn zu einer idealen Besetzung für Newcastle United.“
Der neue Trainer selbst zeigte sich angetan: „Wenn Newcastle United anklopft, horcht man auf. Die Ambitionen des Vereins, die Vision für die Zukunft und die sich bietenden Möglichkeiten machten dieses Angebot unglaublich attraktiv.“

Premier League: Vier deutsche Trainer in der Saison
Mit Jaissle sind es nun bereits vier deutsche Teammanager in der am 21. August beginnenden Premier-League-Saison. Neben ihm gehören Marco Rose (AFC Bournemouth), Fabian Hürzeler (Brighton & Hove Albion) und Daniel Farke (Leeds United) zu dieser Riege.

Woltemade vor Abgang?
Nationalstürmer Nick Woltemade könnte Newcastle United verlassen. Der Verein scheint offen für Abgaben zu sein, nachdem die vergangene Saison für das Team enttäuschend verlief. Newcastle landete unter Eddie Howe mit 17 Niederlagen nur auf dem zwölften Platz.
Howes Amtszeit und der Ligapokal-Sieg
Eddie Howe war in der vergangenen Saison bereits unter Druck geraten. Er übernahm das Traineramt im November 2021 von Steve Bruce und führte Newcastle 2025 zum Gewinn des Ligapokals, womit die 70-jährige Wartezeit des Klubs auf einen bedeutenden nationalen Titel beendet wurde. Howe und Newcastle werden von demselben saudi-arabischen Staatsfonds PIF unterstützt, der auch Al-Ahli besitzt.
