Füchse berlin kämpfen sich zum sieg – champions-league-traum lebt!

Ein hart erkämpfter Sieg für die Füchse Berlin! Nach einem holprigen Start und einer hitzigen Auseinandersetzung in Eisenach sicherten sich die Berliner am vergangenen Sonntag einen wichtigen Erfolg in der Daikin Handball-Bundesliga. Mit 41:38 Toren gegen den ThSV Eisenach demonstrierten sie zwar Nervenstärke, doch der Auftritt war alles andere als ein Spaziergang.

Die anfangsphase: ein kraftakt für die berliner

Die Partie begann alles andere als rosig für die ambitionierten Füchse. Eisenach, angeführt von einem sichtlich motivierten Trainer Sebastian Hinze – dessen neue Lockenfrisur die Gemüter zusätzlich aufheizte – zeigte von Beginn an eine beeindruckende Leistung. Die ersten 30 Minuten gehörten den Thüringern, die mit einer aggressiven Gangart und präzisem Spiel die Berliner Verteidigung vor Probleme stellten. Milosavljev erlitt in der 5. Minute einen heftigen Schock, als er von Tillman Leu am Kopf getroffen wurde – eine Nasenblutung musste mit einem Tampon gestillt werden, ein Bild, das man so selten im Handball sieht. Und dann noch Justin Kurch, der in der 9. Minute den Welthandballer Mathias Gidsel unsanft zu Boden schickte. Der Däne landete unglücklich und klagte über Schmerzen am Rücken.

Auch Tillman Leu sorgte für weitere hitzige Momente, als er Gidsel in der 14. Minute erneut am Gesicht traf und dafür die zweite 2-Minuten-Strafe erhielt. Nur wenige Augenblicke später folgte Kurch mit einem Foul an Lasse Andersson und sah ebenfalls seine zweite Strafe. Die Berliner wirkten geschockt und hatten Mühe, in das Spiel zu finden.

Gidsel und andersson retten den tag

Gidsel und andersson retten den tag

Doch wie so oft waren es die Dänen, die in der Stunde der Not zustaßen. Mathias Gidsel präsentierte sich in Topform und erzielte in der ersten Halbzeit acht seiner insgesamt 12 Tore. Auch Lasse Andersson steuerte mit zehn Treffern zum Sieg bei. Erst nach 27 Minuten gelang es den Füchsen, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und die erste Führung herauszuspielen. Nach zahlreichen Fehlwürfen und -pässen konnten sie sich schließlich einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten.

Obwohl die Berliner in der zweiten Halbzeit durch Unachtsamkeiten kurzzeitig die Führung wieder abgeben mussten, bewiesen sie Moral und kämpferischen Geist. Eisenach, das nach 46 Minuten plötzlich wieder führte, konnte dem druckvollen Spiel der Füchse nichts entgegenhalten. Am Ende waren es erneut Gidsel und Andersson, die mit ihren Toren den Sieg sicherstellten. „Das haben wir hier nicht anders erwartet“, sagte Andersson nach dem Spiel. „Die Eisenacher spielen immer hart und kämpfen bis zum Schluss. Aber wir haben kühlen Kopf bewahrt.“

Der Sieg bedeutet für die Füchse Berlin, dass sie nur noch zwei Erfolge von der Vizemeisterschaft und damit von der erneuten Qualifikation für die Champions League entfernt sind. Ein klares Signal an die Konkurrenz: Berlin ist hungrig und bereit, den Titel zu holen!