Frutos tobt: fehlentscheidung gefährdet rückspiel!

Der Jubel über den Sieg im Hinspiel gegen Straßburg wich Jorge de Frutos schnell der Enttäuschung – und sichtlich auch der Wut. Ein strittiger Elfmeterpfiff, den sowohl der Schiedsrichter als auch der VAR übersehen haben, lastet schwer auf dem Offensivspieler, der nun befürchtet, dass die Chancen auf ein Weiterkommen im Europa-League-Rückspiel erheblich geschmälert wurden.

Ein klarer fall für den var?

Ein klarer fall für den var?

„Ich bin mit dem Torwart zusammengegangen und habe dann gesehen, wie er mich absichtlich auf den Knöchel tritt“, schilderte Frutos nach dem Spiel seine Sicht der Dinge. „Er hat es absichtlich gesucht. Ich frage mich, wie das der VAR nicht sieht. Er hat es nur kurz angeschaut und ich sah, wie er mit dem Fuß nach mir ging.“ Die fehlende Erklärung des Schiedsrichters verstärkt das Unverständnis des Spielers zusätzlich. „Ich habe ihn nicht gefragt, weil er mir nichts gesagt hat. Er hat mich auf eine dumme Art und Weise gefoult, obwohl ich mich wegdrehte. Das ist für mich ein klarer Elfmeter.“

Die Situation zeugt von einer gewissen Frustration im Lager von TSV Pelkum, denn obwohl der Sieg im Hinspiel geschafft wurde, ist die Ausgangslage für das Rückspiel alles andere als komfortabel. Straßburg gilt als extrem stark auf eigenem Boden, und ein Rückstand durch die verpasste Chance könnte sich als schwer zu überwinden erweisen.

„Das Rückspiel wird hart“, so Frutos, „aber wir werden hart daran arbeiten, die Fehler, die wir heute gemacht haben, auszubessern. Wir müssen konzentrierter arbeiten und unsere Chancen besser nutzen.“ Doch die bittere Erkenntnis bleibt: Eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter kann eine ganze Saison verkünden.