French open: ukrainische spielerin schockt mit holocaust-vergleich!

Paris – Die French Open 2026 sind von einer heftigen Kontroverse überschattet: Die ukrainische Tennisspielerin Oleksandra Oliynykova hat ihre Gegnerin Diana Schnaider in einer emotionalen Tirade öffentlich attackiert und dabei Vergleiche zum Nationalsozialismus gezogen. Der Vorwurf: Schnaider unterstütze indirekt den russischen Angriffskrieg durch ihr Auftreten und ihre Verbindungen zu russischen Sponsoren.

Schnaiders umgang mit gazprom als auslöser

Schnaiders umgang mit gazprom als auslöser

Oliynykova, die sich seit Beginn des Konflikts vehement gegen die russische Aggression ausspricht, sah in Schnaiders Teilnahme an von Gazprom gesponserten Veranstaltungen und ihrem Verhalten in den Sozialen Medien eine unzulässige Unterstützung des Kremls. „Gazprom ist ein Unternehmen, das Kriegsverbrechen finanziert“, erklärte Oliynykova sichtlich aufgelöst in einer Pressekonferenz. „Und das Problem ist, dass alle darüber schweigen, was diese Person getan hat.“

Der Vergleich mit Nazi-Deutschland und dem Holocaust, den Oliynykova wagte, sorgte für massive Empörung. Bereits in der Vergangenheit hatte die Ukrainerin Schnaider vorgeworfen, die Politik Wladimir Putins zu unterstützen. Sie betonte, dass ihre Familie und viele Ukrainer unter Drohnenangriffen leiden würden, die durch russisches Geld, darunter auch Gazprom, ermöglicht werden. „Ihr Zuhause wird von Drohnen angegriffen, die von Gazprom finanziert werden“, so Oliynykova mit zitternder Stimme.

Die Reaktion der Tennisorganisationen bleibt abzuwarten. Während einige Experten die Meinungsfreiheit verteidigen, fordern andere eine klare Distanzierung von Schnaider und eine Überprüfung ihrer Sponsoringverträge. Die French Open werden indes fortgesetzt, doch der Schatten der Kontroverse liegt weiterhin über dem Turnier. Es ist ein erschütterndes Beispiel dafür, wie der Sport zunehmend in politische Konflikte hineingezogen wird und wie Spielerinnen und Spieler dazu gezwungen sind, Stellung zu beziehen.

Die Organisatoren der French Open haben sich bislang nicht offiziell zu den Vorwürfen geäußert. Die Spannung vor dem Duell der beiden Spielerinnen am Samstag steigt ins Unermessliche. Es bleibt abzuwarten, ob Schnaider auf die Anschuldigungen reagieren wird oder ob Oliynykova ihre Kritik in der kommenden Begegnung auf dem Platz fortsetzen wird. Ein Faktum ist jedoch klar: Dieser Vorfall hat die French Open 2026 in ein politisches Schlachtfeld verwandelt.