Freiburg lässt celta vigo vor dem sturm zittern!
Julian Schuster, Coach des SC Freiburg, hat am Mittwoch im Vorfeld des Rückspiels gegen Celta Vigo im Europa-Park Stadion eine deutliche Ansage gemacht: Spekulationen sind tabu. Das Team will den Drei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel nutzen und den Einzug ins Halbfinale der Europa League aktiv forcieren. Ein klares Signal an die Galicier und an alle, die dem Freiburger Spiel noch keinen Respekt entgegenbringen.

Die gefahr lauert im spanischen wind
Schuster ließ keinen Zweifel daran, dass er sich des Gefahrenpotenzials des Celta Vigo bewusst ist. Der Trainer erinnerte eindrücklich an das jüngste Duell zwischen Atlético Madrid und Barcelona, bei dem die Katalanen eine komfortable Führung im Camp Nou noch verspielt haben. „Wer das Atlético-Barcelona-Spiel gesehen hat, weiß, wie schnell sich eine Auslosung wenden kann.“ Die Erinnerung daran soll das Team zusätzlich fokussieren und vor Selbstüberschätzung bewahren.
Die Stimmung in Balaídos wird sicher elektrisierend sein, doch Schuster ist überzeugt, dass seine Spieler sich davon nicht einschüchtern lassen werden. „Meine Jungs sind mental stark. Wir werden uns nicht von der Atmosphäre blenden lassen und unser Spiel durchziehen.“ Die Vorbereitung verlief ohne Zwischenfälle, lediglich Johan Manzambi, der im Hinspiel gegen Mainz eine Verletzung erlitten hatte, steht dem Team wieder zur Verfügung. Schuster äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung des jungen Mittelfeldspielers: „Johan hat heute Morgen regulär trainiert und kann bei Bedarf eingesetzt werden.“
Es gibt bereits Überlegungen zu möglichen Rotationen im Kader, Schuster deutete an, dass er „einen oder zwei Namen“ im Hinterkopf hat, die er bei Bedarf in die Startelf rücken könnte. Wer diese Spieler sind, behielt er jedoch für sich. Die Konzentration liegt voll auf dem Spiel gegen Vigo – ein Sieg ist das klare Ziel.
