Freiburg demütigt leipzig – europa-league-finale in sicht!
Ein Paukenschlag aus Freiburg! Der SC Freiburg hat RB Leipzig am letzten Bundesliga-Spieltag mit 4:1 (2:1) abgefertigt und damit nicht nur die Qualifikation für mindestens die Conference League gesichert, sondern auch die Chancen auf die Champions League deutlich erhöht. Die Breisgauer präsentierten sich in blendender Form und schickten sich mit einem beeindruckenden Sieg in das alles entscheidende Europa-League-Finale gegen Aston Villa.

Die generalprobe gelang perfekt
Während Leipzig bereits die Champions-League-Qualifikation sichergestellt hatte, war für Freiburg die Partie eine Art Generalprobe für das Endspiel in Istanbul. Und die gelang den Breisgauern auf ganzer Linie. Von Beginn an wirkten sie fokussierter und aggressiver als der Tabellendritte. Jan-Niklas Beste, Igor Matanovic, Matthias Ginter und Derry Scherhant trafen für Freiburg, während Assan Ouédraogo für Leipzig lediglich zum 3:1 verkürzen konnte.
Ein Sieg, der mehr als nur Rang sieben bedeutet: Sollte Freiburg das Europa-League-Finale gegen Aston Villa gewinnen, winkt der direkte Aufstieg in die Champions League. Ein Szenario, von dem die Fans nur träumen können – und das nun plötzlich greifbar scheint.
Leipzig hingegen musste feststellen, dass die Anstrengungen des gesamten Saisonverlaufs nicht ausreichten, um die beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte (65 Punkte) zu toppen. Das Anschlusstor von Ouédraogo war zu wenig, um den Eindruck zu ändern, dass die Mannschaft an diesem Tag nicht zu alter Stärke gefunden hat.
Ginter: „Der Fokus ist ein bisschen verrückt“: Auch die Freiburg-Spieler räumten ein, dass die Europa League im Vordergrund steht. „Wenn wir alle ehrlich sind, ist das schon das etwas größere Spiel am Mittwoch in Istanbul“, sagte Matthias Ginter. „Natürlich haben wir noch zwei Spiele, aber es ist ganz normal, dass der Fokus ein bisschen verrückt ist.“
Die Anfangsphase war geprägt von gegenseitigem Abtasten, doch Freiburg übernahm schnell die Kontrolle über die Partie. Beste und Matanovic trafen innerhalb von nur zwei Minuten und sorgten für eine frühe Führung. Leipzig zeigte sich zwar nicht völlig geschockt, fand aber kaum Mittel, um die starke Abwehr der Gastgeber zu knacken. Atubolu verhinderte mit einer Glanzparade den Ausgleich kurz vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ginter mit einem Kopfball nach Ecke auf 3:1, und Scherhant ließ die Partie mit dem 4:1 endgültig im Sack.
Die Leistung von Freiburg war beeindruckend, die Moral intakt. Julian Schusters Mannschaft präsentierte sich als eine Einheit, die bereit ist, auch in Istanbul alles zu geben. Die Fans dürfen gespannt sein, was die kommende Woche bringt – und ob der Traum von der Champions League wahr wird.
Die nächste Hürde: Aston Villa: Am Mittwochabend steht das Europa-League-Finale an. Freiburg muss nun all seine Kraft und Konzentration bündeln, um gegen Aston Villa zu bestehen und den größten Titelgewinn der Vereinsgeschichte zu erringen. Die Ausgangslage ist vielversprechend, aber die Aufgabe wird alles andere als einfach.
