Frauen-em 2029: deutschland plant große fußballparty!

Deutschland bereitet sich auf die Frauenfußball-Europameisterschaft 2029 vor – und die Erwartungen sind riesig. Nadine Keßler, die UEFA-Frauenfußballchefin, kündigt an, dass das Turnier in Deutschland neue Maßstäbe setzen soll, anknüpfend an den Erfolg der EM 2025 in der Schweiz.

Ein millionen-publikum im blick

Keßler rechnet mit einer Zuschauerzahl, die die der Schweizer EM verdoppelt: „Wir denken an deutlich über eine Million Besucher“, erklärte sie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Erfolg der letzten EM, bei der 29 von 31 Spielen ausverkauft waren und ein starkes internationales Interesse herrschte, habe gezeigt, was möglich ist. „Das Turnier in der Schweiz hat die Augen geöffnet“, so Keßler.

Die ehemalige deutsche Nationalspielerin erwartet daher in Deutschland eine ganz andere Atmosphäre – sowohl für die UEFA als auch für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Druck wird spürbar sein, aber Keßler hofft auf einen Sommer 2029, in dem „alle entweder im Stadion sind oder vier Wochen den Fernseher anlassen“. Das internationale Interesse soll dabei noch einmal deutlich zunehmen: „The sky is the limit!“, jubelt sie.

Keine erweiterung des teilnehmerfeldes

Keine erweiterung des teilnehmerfeldes

Obwohl die Spitze des Frauenfußballs immer breiter wird, plant die UEFA keine Erweiterung des Teilnehmerfeldes von 16 Mannschaften. „Um 20 oder 24 Teams auf einem Großturnier-Niveau zu haben, braucht es noch Entwicklung“, erklärt Keßler. Deutschland war zuletzt 2001 Gastgeber einer Frauen-EM – ein Turnier, das in Erinnerung geblieben ist. Die Vorbereitungen für 2029 laufen auf Hochtouren, und die Fußballwelt blickt gespannt nach Deutschland.