Franziska preuß nach biathlon-staffel-drama: 'es tut mir wahnsinnig leid'
- Drama in mailand: preuß spricht über verpasste chance
- Entschuldigung an das team
- Schwierigkeiten am schießstand: ein wiederkehrendes problem
- Ein teufelskreis aus fehlern und druck
- Blick nach vorn: der massenstart als mögliche abschiedsvorstellung
- Unterstützung aus dem dsv-team
- Weitere entwicklungen bei olympia mailand cortina 2026
Drama in mailand: preuß spricht über verpasste chance
Franziska Preuß hat sich mehr als 24 Stunden nach ihrem enttäuschenden Auftritt in der Biathlon-Staffel bei den Olympischen Spielen Mailand Cortina 2026 erstmals zu den Ereignissen geäußert. Die deutsche Sportlerin des Jahres zeigte sich betroffen und entschuldigte sich für ihre Leistung. "Gestern war natürlich kein schöner Tag. Gerade bei einer Staffel ist das immer besonders hart", sagte Preuß am Donnerstag.

Entschuldigung an das team
"Mir tut es wahnsinnig leid für die anderen drei Mädels und auch für das ganze Team", fügte Preuß hinzu. Die Strafrunde im Stehendschießen hatte eine Vorentscheidung zugunsten der Konkurrenz gebracht und Deutschland den Weg zum Podium versperrt. Das Team landete am Ende auf dem vierten Platz. Die Stimmung nach dem Rennen war entsprechend gedrückt.
Schwierigkeiten am schießstand: ein wiederkehrendes problem
Preuß gab zu, dass sie mit der Situation zu kämpfen hatte. "Die Stimmung war natürlich nicht besonders gut, und man braucht auch einfach ein bisschen Zeit, um das zu verdauen. Vor allem, weil ich den ganzen Winter schon mit solchen Situationen kämpfe." Sie versuche immer wieder, neue Ansätze zu finden, aber am Schießstand komme es oft zu einem "Blackout".
Ein teufelskreis aus fehlern und druck
Die fehlende Treffsicherheit am Schießstand sei "natürlich nicht schön und tut weh", so Preuß. Sie hatte bereits in allen vorherigen Rennen Schwierigkeiten gehabt, ihre Schüsse zu kontrollieren. Dieser Druck verstärkt sich, was zu einer negativen Spirale führt. Die Situation ist für die Athletin emotional belastend.
Blick nach vorn: der massenstart als mögliche abschiedsvorstellung
Vor dem anstehenden Massenstart am Samstag möchte Preuß versuchen, "nochmal den Kopf frei zu bekommen". Dies sei in Antholz jedoch nicht einfach, da es wenige Möglichkeiten zur Ablenkung gibt. Sie "versuche alles, damit ich am Samstag wieder mit einem Lächeln am Start stehe und einfach die Freude am Biathlon wieder spüre". Der Massenstart könnte ihr letztes Rennen ihrer Karriere sein.
Unterstützung aus dem dsv-team
Das Deutsche Skiverband (DSV)-Team hat Preuß ihre volle Unterstützung zugesichert. Man wolle ihr nicht die Schuld für das Ergebnis der Staffel geben. Die Teamkollegen stehen hinter ihr und hoffen, dass sie im Massenstart wieder zu alter Stärke findet. Die Solidarität innerhalb des Teams ist in solchen Momenten besonders wichtig.
Weitere entwicklungen bei olympia mailand cortina 2026
Neben den Schwierigkeiten von Franziska Preuß gab es auch andere interessante Entwicklungen bei den Olympischen Spielen. So adelte beispielsweise Johannes Thingnes Bö einen französischen Staffelläufer als "beste Staffelläuferin der Geschichte". Weitere Informationen zu den Wettbewerben finden Sie auf Eurosport und HBO Max.
