Frankreich demoliert norwegen: dembélés dreierpack katapultiert les bleus ins achtelfinale!
Abusshardt für Norwegen, ein Spektakel für die Fans: Frankreich hat im Gruppenspiel der WM gegen eine stark rotierte norwegische Mannschaft einen beeindruckenden 4:1-Sieg gefeiert. Ousmane Dembélé war der Mann des Abends, der mit einem historischen Dreierpack die Weichen für das Duell mit Deutschland im Achtelfinale stellte – vorausgesetzt, die Fünf-Tore-Marke wird erreicht.

Die deschamps-vertretung hält die nerven stählern
Die Abwesenheit von Nationaltrainer Didier Deschamps, der aus persönlichen Gründen an der Seite seiner Familie stand, schien das französische Team keinesfalls zu beeinträchtigen. Guy Stéphan übernahm die Verantwortung und vertraute auf das bewährte Dreigestirn aus Mbappé, Olise und Dembélé. Erstaunlich, wie souverän die Mannschaft agierte, obwohl der Chefcoach fehlte.
Dembélés Auftritt war schlichtweg herausragend. Bereits in der 7. Minute traf er zur Führung, ließ Keeper Selvik keine Chance. Nur 24 Minuten benötigte er, um den zweitfrühesten Dreierpack in der WM-Geschichte zu markieren – eine Leistung, die selbst dem legendären Ernst Probst aus dem Jahr 1954 in Erinnerung bleiben dürfte. Seine Treffer in der 20. und 32. Minute, jeweils nach Vorlagen von Mbappé, unterstrichen seine herausragende Form. Thelo Aasgaard gelang Norwegen kurz darauf der Anschlusstreffer, doch Frankreich ließ sich nicht aus dem Konzept bringen.
Mbappés Vorlagenkunst war ebenfalls beeindruckend. Er bereitete nicht nur die Tore von Dembélé vor, sondern krachte auch selbst in der Anfangsphase an die Querlatte. Dass Jörgen Strand Larsen einen Elfmeter an Torwart Mike Maignan scheiterte, tat ein Übriges, um den französischen Triumph zu besiegeln. Désiré Doué gelang schließlich in der Nachspielzeit der 90.+4 Minute der Endstand.
Norwegen, dessen Coach Stale Solbakken auf zehn Positionen in der Startelf rotierte, konnte dem Tempo und der Spielstärke der Franzosen kaum Paroli bieten. Julian Ryerson, BVB-Profi, fehlte verletzungsbedingt. Die mitgereisten Fans versuchten zwar, mit rhythmischem Klatschen für Stimmung zu sorgen, doch gegen die französische Dominanz waren sie machtlos. Ein starkes Signal an die Konkurrenz, dass Frankreich auch ohne seinen Kapitän bereit ist, das Turnier zu gewinnen.
Die Franzosen haben damit die zweite makellose Gruppenphase ihrer WM-Geschichte nach 1998 erreicht. Am Dienstag treffen sie in East Rutherford auf den Gruppendritten, während Norwegen in Dallas gegen die Elfenbeinküste ran muss. Ein spannendes Kapitel im WM-Geschichtsbuch ist damit geschrieben, doch der Fokus liegt bereits auf dem Duell mit Deutschland – ein Kräftemessen, das Fußballfans auf der ganzen Welt mit Spannung erwarten.
