Fortuna düsseldorf: mislintat weg, arabi übernimmt – jobst bleibt!
Schock in Düsseldorf: Nur wenige Tage nach dem Abstieg in die Zweite Bundesliga muss Fortuna Düsseldorf einen weiteren herben Rückschlag verkraften. Sportvorstand Sven Mislintat verlässt den Verein mit sofortiger Wirkung. Eine überraschende Entscheidung, die die Verantwortlichen nun mit einem neuen Mann an der Spitze angehen wollen.

Strategische differenzen führten zur trennung
Die Trennung von Mislintat, der erst im vergangenen Sommer zu Fortuna kam, erfolgte im Guten, wie der Verein in einer Pressemitteilung bestätigte. Aufsichtsratsvorsitzender Björn Borgerding begründete die Entscheidung mit unterschiedlichen strategischen Vorstellungen. „Im Rahmen der internen und gemeinsamen Analyse wurde deutlich, dass es in den strategischen Ausrichtungen unterschiedliche Vorstellungen gibt“, so Borgerding. Die Entscheidung sei in beiderseitigem Einvernehmen gefallen, und man bedanke sich bei Mislintat für sein Engagement.
Samir Arabi übernimmt das Ruder: Der erfahrene Manager Samir Arabi wird Mislintats Nachfolger. Der 47-Jährige war bis 2023 als Geschäftsführer Sport bei Arminia Bielefeld tätig und bringt eine nachgewiesene Erfolgsbilanz mit. Seine Verpflichtung signalisiert einen frischen Start für die Fortuna und die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr in die Bundesliga.
Alexander Jobst, der bisherige Vorstandsvorsitzende, bleibt weiterhin im Amt. Sein Vertrag wurde vorzeitig und ligaunabhängig verlängert, was die Kontinuität im Management sichern soll. Die Fortuna steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Den Abstieg verkraften, den Umbruch meistern und sich neu für die Herausforderungen der Zweiten Bundesliga positionieren. Arabi wird dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Die genauen Details der strategischen Neuausrichtung und Arabis erste Pläne für den Kader werden in Kürze bekannt gegeben. Die Fans der Fortuna dürfen gespannt sein, welche Weichen der neue Sportvorstand stellen wird. Die kommende Saison verspricht, trotz des Abstieges, spannend zu werden.
