Flensburg zieht ins viertelfinale der european league ein!
SG Flensburg-Handewitt hat sich eindrucksvoll für das Viertelfinale der European League qualifiziert. Nach dem deutlichen Hinspielerfolg gegen Skanderborg AGF Handbold reichte ein 33:33 (16:13) im Rückspiel vollkommen aus, um den Einzug in die Runde der acht besten Mannschaften perfekt zu machen.

Ein souveräner auftritt trotz dänischen kampfgeistes
Die Partie in Flensburg verlief insgesamt von einer Dominanz der Hausherren geprägt. Der Vorsprung aus dem Hinspiel erlaubte es der SG, die Führung relativ souverän zu verwalten. Zwar kämpften die Dänen verbissen und konnten in der Schlussphase kurzzeitig ausgleichen, doch Flensburg ließ sich nicht mehr entscheidend unter Druck setzen. Es war eine Leistung, die zeigt, dass das Team von Trainer Ales Pajovic in der Verfassung ist, um in der European League ernstzunehmende Ambitionen zu haben.
Emil Jakobsen stach mit sieben Treffern als bester Werfer der Flensburger heraus, unterstützt von Golla und Lasse Möller mit jeweils sechs Toren. Die defensive Stabilität, gepaart mit einer effektiven Angriffsläufe, war der Schlüssel zum Erfolg.
Mit Kiel und Hannover-Burgdorf haben bereits zwei weitere Bundesligisten die Hauptrunde als Gruppensieger abgeschlossen. Die MT Melsungen hat zwar noch eine Chance, muss dafür aber in der Rückhand gegen Fredericia HK eine beachtliche Energieleistung zeigen, um den Rückstand von sieben Toren aus dem Hinspiel wettzumachen.
Flensburg peilt nun den dritten Titel in Folge in diesem Wettbewerb an. Die Viertelfinals finden am 28. April und 7. Mai statt, bevor die Sieger im Final Four in Hamburg (30./31. Mai) um den Titel kämpfen werden. Die deutsche Handball-Elite präsentiert sich in dieser Saison in Topform und dominiert den europäischen Wettbewerb – ein Zeichen für die Stärke und Professionalität des deutschen Handballsports.
