Fiorentina vor lazio-duell: kean hofft auf comeback, solomon fällt aus

Florenz atmet auf, doch die Sorgen bleiben: Während Moise Kean trotz Tibiaklatscher auf ein comeback am Montag gegen Lazio hofft, fällt Manor Solomon weiterhin aus. Ein dünner Kader stellt Trainer Vincenzo Italiano vor eine Mammutaufgabe, besonders da auch Fagioli und Gudmundsson fehlen.

Dodo und mandragora kehren zurück, parisi und fortini fehlen

Dodo und mandragora kehren zurück, parisi und fortini fehlen

Die Vorbereitung auf das Conference-League-Viertelfinale gegen Crystal Palace verlief für die Viola alles andere als reibungslos. Neben Kean, dessen Genesung fraglich bleibt, muss auch Solomon weitere Geduld beweisen. Der Israeli, der sich im Januar als Schlüsselspieler etablierte, verletzte sich bereits vor acht Spielen, darunter fünf in der Liga und drei in der Conference League. Trotz eines vielversprechenden Trainingsauftritts Ende März wurde er aus Vorsicht zurückgehalten – eine Strategie, die sich nun als teuer erweisen könnte.

Die Ausfälle reißen tiefer: Auch Fabiano Parisi, der gegen Inter einen heftigen Schlag abbekam, und der chronisch angeschlagene Niccolò Fortini fallen für das Spiel in London aus. Hinzu kommt, dass Brescianini und Rugani aufgrund ihrer fehlenden UEFA-Lizenz nicht berücksichtigt werden können. Damit stehen Italiano nur wenige Alternativen zur Verfügung, um die Lücken zu schließen.

Positiv zu vermelden ist hingegen die Rückkehr von Dodo und Mandragora, die die personellen Engpässe im Mittelfeld etwas lindern werden. Die Frage ist, ob diese beiden erfahrenen Spieler in der Lage sein werden, das Fehlen der Ausfälle zu kompensieren und die Fiorentina in die Erfolgsspur zurückzuführen.

Die Begegnung gegen Lazio am kommenden Montag wird somit zu einer echten Standortbestimmung für die Viola. Mit Kean, Solomon und Parisi fehlen drei wichtige Kräfte, und die Sperren von Fagioli und Gudmundsson machen die Situation zusätzlich kompliziert. Es bleibt abzuwarten, ob Italiano eine neue, unerwartete Formation finden kann, um dem starken Gegner Paroli zu bieten und die Chance auf die Qualifikation für die Champions League am Leben zu erhalten.

Die Zahlen lügen nicht: Acht verletzte oder gesperrte Spieler! Ein solches Ausmaß an Personalsorgen ist selten und stellt jede Mannschaft vor eine enorme Herausforderung. Doch die Fiorentina ist bekannt für ihren Kampfgeist und ihre Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen zu bestehen. Ob sie sich dieser Aufgabe gewachsen zeigen werden, wird die kommende Woche zeigen.