Final4 weibliche a-jugend: die vier besten teams kämpfen um den titel!
Die Spannung steigt! Die weibliche A-Jugend-Handballszene hat ihre Final Four gefunden. Buxtehuder SV, TV Hannover-Badenstedt, HSG Bensheim/Auerbach und HSG Stuttgart/Metzingen sind die Teams, die um den Deutschen Meistertitel kämpfen werden. Ein Finale voller Überraschungen und Dramatik verspricht sich.
Ein viertelfinale voller wendungen
Die Viertelfinalspiele lieferten ein aufregendes Bild. Zwar gab es in den Hinspielen keine klaren Entscheidungen, doch die Rückspiele zeigten deutlich, wer die besten Karten für das Final4 hat. Besonders das Spiel zwischen der HSG Stuttgart/Metzingen und der HSG Blomberg-Lippe war ein nervenaufreibender Krimi.
Stuttgart/Metzingen, bereits mit einem deutlichen Auswärtssieg von 36:33, geriet zwischenzeitlich in Bedrängnis. Blomberg-Lippe startete furios, angeführt von Ruslana Litvinov, die ihre Farben mit präzisen Würfen in Richtung Final4 führte. Doch die Schwäbinnen, angetrieben von Klara Schlipf und Laura Knapp, fanden zurück ins Spiel und konnten den Rückstand ausgleichen. Die Führung wechselte mehrfach, bevor Blomberg schließlich die Oberhand behielt. Meggan Rusko war mit sechs Treffern eine wichtige Stütze der Lipperinnen, während Ermira Lutolli mit sieben Toren die Torschützin der Gastgeberinnen war.
Die Flames aus Bensheim/Auerbach zeigten gegen den Handewitter SV keine Gnade. Nach einem knappen Hinspielrückstand demonstrierten Pauline Borrmann (8 Treffer) und Hanna Walther (7 Treffer) ihre Klasse und führten ihre Mannschaft früh mit 9:1. Handewitt fand nicht mehr ins Spiel und konnte den Rückstand nicht mehr wettmachen. Ein 4:0-Lauf der Gastgeberinnen zum 24:15 besiegelte die Niederlage der Gäste.
Hannover-Badenstedt hatte ebenfalls einen holprigen Start gegen Steißlingen, doch die am Ende überragende Chiara Rohr (13/2 Tore) brachte das Ruder herum. Die Niedersächsinnen kämpften sich ins Spiel zurück, wobei Minou Pohlai mit sieben Treffern Glanz zeigte. Auch Anne Riedle von Steißlingen konnte mit ihren Toren überzeugen, doch Hannover-Badenstedt behauptete sich am Ende und sicherte sich das Ticket für das Final4.
Der Buxtehuder SV hatte im Rückspiel gegen Borussia Dortmund ebenfalls eine turbulente Partie. Nach einem Unentschieden im Hinspiel zeigte sich das Rückspiel zunächst noch abwägend. Buxtehude ließ eine frühe Führung aus der Hand, doch in der zweiten Hälfte zogen sie mit Enna Thöming (7 Tore) im Angriff das Tempo an und entschieden das Spiel deutlich für sich. Mila Bücking war mit acht Toren die beste Torschützin der Dortmunderinnen.

Final4: wo und wann?
Die Endrunde wird am 9. und 10. Mai im Rahmen eines Final4 ausgetragen. Der Veranstaltungsort steht noch nicht fest, die Handball-Fans dürfen sich aber auf ein spannendes Wochenende freuen. Der Pokalsieg des Berliner TSC, der die HSG Kleenheim-Langgöns besiegte, zeigt die Dynamik in der Jugendligareihe.
Die Final Four verspricht Handball auf höchstem Niveau. Die Teams haben sich hart dafür erkämpft und werden alles geben, um den Titel zu holen. Es bleibt abzuwarten, wer sich am Ende als Deutscher Meister der weiblichen A-Jugend durchsetzen wird. Die Spannung ist kaum zu überbieten!
