FIFA weist Behauptungen über Versprechen für WM 2030-Finale zurück

Die FIFA hat am Mittwoch gegenüber EFE nach einem Treffen in Rabat erklärt, dass die Behauptung, Präsident Gianni Infantino habe ein Versprechen bezüglich des Austragungsortes des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben, „falsch und irreführend“ sei. Die FIFA präzisiert, dass eine Entscheidung „zum richtigen Zeitpunkt“ getroffen wird.

Bericht: Infantino bot Marokko WM-Finale im Gegenzug für Unterstützung

Laut dem britischen "The Times" soll Infantino Marokko angeboten haben, das Finale der WM 2030 auszurichten, im Gegenzug für Unterstützung bei seiner Wiederwahl. Infantino, der unter großem Druck steht aufgrund seiner gescheiterten Initiative, Anteile an der WM an private Investoren zu verkaufen, traf sich am Mittwoch in Marokko, um die Krise zu entschärfen. Dem "The Times" zufolge besteht seine Absicht darin, das Finale der WM 2030, die gemeinsam von Spanien, Marokko und Portugal (zusammen mit drei Spielen in Südamerika) ausgetragen wird, den marokkanischen Behörden anzubieten.

Konkurrierende Austragungsorte und wachsender Druck auf Infantino

Konkurrierende Austragungsorte und wachsender Druck auf Infantino

Marokko, ein enger Verbündeter Infantinos seit seinem Amtsantritt vor zehn Jahren, möchte das Finale im Hassan-II-Stadion in Casablanca ausrichten. Spanien hingegen hofft auf das Santiago Bernabéu in Madrid. Neben dem Rückzug der Unterstützung durch mehrere Verbände, darunter die englische, walisische und serbische, haben auch prominente Ex-Fußballer wie der Portugiese Luis Figo am Mittwoch seine Rücktritt gefordert.