Fenerbahce walzt monaco nieder – serie auf neun siege ausgebaut
Neun Siege in Serie. Fenerbahce Istanbul macht in der EuroLeague gerade, was es will – und der 87:71-Erfolg gegen AS Monaco war kein knappes Ding, sondern eine Machtdemonstration von der ersten bis zur letzten Minute. Alle vier Viertel gewonnen. Nie ernsthaft in Gefahr. So sieht Spitzenbasketball aus, wenn er auf Autopilot läuft.
Horton-tucker lässt monaco keine chance
Der Mann des Abends hieß Talen Horton-Tucker. Der Ex-NBA-Flügel ließ sich die Länderspielpause offenbar gut schmecken – und kam zurück wie jemand, der noch eine Rechnung offen hatte. 28 Punkte, neun von vierzehn Feldwürfen, acht Rebounds. Das ist keine gute Leistung. Das ist eine Ansage an den Rest der Liga.
Auf der Gegenseite kämpfte Mike James gegen sich selbst. Der Rekordscorer der EuroLeague blieb bei drei von fünfzehn Feldwurfversuchen hängen – ein Abend zum Vergessen für den Mann, der in dieser Liga eigentlich alles schon gesehen hat. Seine 14 Punkte täuschen über das Chaos aus dem Feld hinweg.

Theis liefert – aber monaco rutscht weiter ab
Nationalspieler Daniel Theis zeigte, warum er in Monaco gesetzt ist: elf Punkte bei nur fünf Würfen, vier davon verwandelt. Kein Aufwand, kein Theater – einfach effizient. Nur half es seinem Team wenig. Monaco steht aktuell auf Rang zehn und schaut mit wachsender Nervosität auf die Playoff-Ränge.
Das Brisante: Dubaikann Monaco im nächsten Spiel bilanziell einholen. Die Luft im Fürstentum wird dünner, Spiel für Spiel. Fenerbahce hingegen thront oben in der Tabelle und hat mit neun Siegen am Stück das klarste Statement der bisherigen Saison abgegeben. Die Konkurrenz ist gewarnt – und hat vorerst keine Antwort darauf.
