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FC St. Pauli kämpft, aber trennt sich 2:2 in Bielefeld ab

Hamburg – Der FC St. Pauli hat am Freitagabend bei Arminia Bielefeld ein 2:2 (1:1) erkämpft und damit einen kleinen Hoffnungsschimmer in der neuen 2. Liga-Saison gesehen. Nach vier Spielen ohne Sieg deutet zumindest die Moral der Mannschaft unter Trainer Marcel Rapp auf eine mögliche Trendwende hin.

Rückstände durch Fehler in der Abwehr

Die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp geriet durch Treffer von Jannik Rochelt (13.) und Joel Grodowski (51.) jeweils in Rückstand, konnte aber durch Taichi Hara (20.) und Abdoulie Ceesay (65.) ausgleichen. Allerdings sieht sich Rapp noch in vielen Bereichen im Optimierungsbedarf, insbesondere in der Abwehr, die bereits sieben Gegentore in vier Spielen hinnehmen musste.

“Ich glaube, die Leute haben ein leistungsgerechtes 2:2 gesehen. Die Jungs haben alles auf dem Platz gelassen. Ich glaube, wir haben eine ordentliche Spielkontrolle gehabt, aber daraus zu wenige Chancen kreiert. Daher müssen wir mit dem 2:2 zufrieden sein”, sagte Rapp der ARD.

Fehlerkette vor dem 0:1 und Patzer von Hara

Fehlerkette vor dem 0:1 und Patzer von Hara

St. Pauli hatte vor dem 0:1 eine Fehlerkette in der Defensive: Marcus Mathisen verpasste einen Kopfball, und David Nemeth geriet im Laufduell mit Rochelt ins Straucheln. Auch vor dem 2:1 patzte Hara, indem er einen Freistoß von Rochelt direkt vor die Füße eines Bielefeld-Spielers köpfte.

Offensiver Impuls durch Joker

Offensiver Impuls durch Joker

Zur zweiten Hälfte brachte Rapp Ceesay und Connor Metcalfe, um das Angriffsspiel zu beleben. Ein schöner Treffer von Hara nach einem Pass von Nemeth zeigte das fußballerische Potenzial des Kaders, auch wenn die Mannschaft in dieser Saison bisher noch kein Spiel ohne Gegentor bestreiten konnte.