FC Bayern dreht Spiel beim VfL Osnabrück souverän und zieht in 2. Runde des DFB-Pokals ein
Der VfL Osnabrück schockte den FC Bayern früh im DFB-Pokal, entwickelte sich aber letztendlich nicht zum Stolperstein für den Titelverteidiger. Die Münchner lieferten eine konzentrierte und engagierte Leistung ab und setzten sich beim Zweitligisten mit 4:1 (2:1) durch.
Früher Schock, schnelle Antwort der Bayern
Die Partie begann äußerst verheißungsvoll für den Außenseiter: Robin Meißner brachte Osnabrück bereits in der 5. Minute mit einem fantastischen Fernschuss in Führung. Doch der FC Bayern konterte schnell mit Treffern von Harry Kane (18.) und Tom Bischof (24.). Michael Olise machte mit dem 3:1 in der 73. Minute den Sack zu, obwohl dieser Treffer aufgrund eines vorangegangenen Handspiels hätte aberkannt werden müssen. Ein verwandelter Foulelfmeter von Kane sorgte schließlich für den Endstand von 4:1 (86.).

Kompany zufrieden mit Bayern-Leistung
"Das erste Tor war Wahnsinn. Dann weißt du natürlich, dass es schwierig werden kann. Aber wir sind ruhig geblieben und haben eine stabile zweite Halbzeit gespielt“, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany nach dem Spiel in der ARD.

Bayern dominiert im Pokal – Keine Pokalfight
Der FC Bayern München setzte sich damit zum 31. Mal in Folge in Runde 1 des Pokals durch. Die letzte Pokalblamage beim Pokalauftakt gab es in der Saison 1994/95, als man beim TSV Vestenbergsgreuth mit 0:1 verlor. Bayerns Galligkeit und Schärfe im Zweikampf verhinderte einen echten Pokalfight. Die defensive Bereitschaft der Münchner, sich auch gegen einen Zweitligaaufsteiger größere Sorgen vom Leib zu halten, war besonders beeindruckend. Kompany hatte vor der Partie auch auf die Besonderheit der Bremer Brücke gewarnt, doch seine Mannschaft war bestens vorbereitet und zog ihr Ding durch.