Fc basel: traoré enthüllt die gründe für den fehlstart!
Basel – Nach dem historischen Double der Vorsaison scheint der FC Basel im aktuellen Spieljahr den Anschluss verloren zu haben. Stürmer Bénie Traoré hat in einem Gespräch mit der Basler Zeitung nun die Ursachen für diese erschreckende Entwicklung benannt, und seine Worte lassen den Blick in die Zukunft düster erscheinen.
Der abgang von avdullahu und die trainer-rochade
Traoré macht vor allem zwei Faktoren für den Einbruch verantwortlich. „Leon Avdullahu war meiner Meinung nach in der letzten Saison oft unser bester Spieler“, so der Angreifer. Sein Weggang hinterlässt eine deutliche Lücke im Team. Doch nicht nur das. Die Turbulenzen auf der Trainerbank spielten ebenfalls eine entscheidende Rolle. Fabio Celestini führte den FCB mit einem attraktiven, offensiven Spielstil zum Erfolg. „Unter Celestini waren Shaq, Otele, Ajeti und ich ständig in Bewegung, tauschten Positionen. Das war unberechenbar und kaum zu stoppen.“
Doch mit Ludovic Magnin kam eine neue Philosophie ins Spiel. „Ludos Ansatz war viel vertikaler und für uns Flügelspieler defensiv orientierter. Die Anpassung daran fiel uns allen schwer.“ Die ständigen Umstrukturierungen im taktischen Konzept haben die Mannschaft sichtlich verunsichert. Es ist ein Teufelskreis, aus dem sich der FCB nur schwer befreien kann.

Lichtsteiner als hoffnungsschimmer?
Mit Stephan Lichtsteiner an der Seitenlinie kehrte im Januar 2026 ein alter Bekannter zurück. Traoré sieht in ihm eine Chance, die Wende zu schaffen. „Er bringt enorme Qualität in die Mannschaft. Sein Fachwissen ist beeindruckend, und man merkt sofort, dass er selbst auf höchstem Niveau gespielt hat. Er legt großen Wert auf Kommunikation und versucht, gemeinsam mit uns Lösungen zu finden.“ Ob Lichtsteiners System jedoch ausreicht, um die Probleme des FCB nachhaltig zu lösen, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt, denn die Konkurrenz schläft nicht.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während der FC Basel in der letzten Saison noch regelmäßig traf, stockt der Torhunger derzeit. Es ist ein Zeichen der fehlenden Konstanz und des mangelnden Selbstvertrauens. Bénie Traoré ist zwar vertraglich bis 2028 an den Verein gebunden, doch seine Zukunft bleibt ungewiss. Sein Fokus liegt momentan darauf, den FCB aus dieser schwierigen Lage zu führen. Ob er seinen Worten Taten folgen lassen kann, wird die kommende Saison zeigen.
