Fanta-geheimwaffe santos glüht, laurienté liefert – und ein schotte wagt den durchbruch

Die 29. Serie-A-Runde wird zum Fanta-Freitag: Wer Alisson Santos noch nicht im Kader hat, kassiert gegen Lecce mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Punkte. Der Brasilianer feuert im März wie ein Neuntöter, traf zweimal in vier Spielen, schnitt dabei 8,4 ab – und kostet gerade mal 25 Credits.

Santos ist kein geheimtipp mehr, sondern ein muss

Nach dem Treffer gegen Turin rückt der 23-Jährige wegen Vergaras Bänderriss endgültig in die Zehner-Position. Hinter Hojlund entfaltet er die Freiheiten, die ihm gegen Lecce gefährliche Räume öffnen. Napoli ist der Favorit, die Quote für einen Heimsieg liegt bei 1,65 – und Santos liegt im Trend. Wer ihn jetzt kauft, zahlt den Preis von gestern.

Mathías Laurienté dagegen ist lang kein Schnäppchen mehr. 47 Credits kostet der Franzose, liefert aber seit 28 Spieltagen ohne Ausfall: fünf Tore, sieben Vorlagen, nur zweimal unter der 6. Beim Sassuolo-Empfang des angeschlagenen Bologna dürfte er erneut die linke Bahn beherrschen. Die 6,8-Schnitt-Marke wird zur Gewissheit.

Bowie würfelt mit 16-chip-risiko

Bowie würfelt mit 16-chip-risiko

Die wahre Wette heißt Ben Bowie. Der Schotte schoss sich mit seinem ersten Hellas-Tor gegen Bologna in die Startelf und könnte mit Partner Orban den Genoa-Abwehrriegel sprengen. Verona braucht zum Klassenerhalt jeden Punkt, Bowie braucht fünf Einsätze für die 6,5-Schnitt-Note – und die Tartan-Army träumt bereits von einer WM-Nominierung. 16 Credits sind ein Taschengeld, das am Sonntagabend teurer werden kann.

Wer risikobereit ist, setzt auf Santos und Bowie, wer Stabilität sucht, zahlt für Laurienté. Die 29. Spieltag-Wertung entscheidet, ob die Meisterschafts- oder Abstiegsfrage im Fanta-Table endgültig kippt. Die Uhr tickt – der Markt schließt am Freitag um 20.45 Uhr mit Turino-Parma.