Familienstreit eskaliert: may verteidigt töchter vor stevens' schutzverssprechen
Die Leichtathletik-Szene ist hinangepuckt: Ein heftiger Familienstreit zwischen dem ehemaligen Sprinter Gianni Iapichino und dem belgischen Ex-Athleten Patrick Stevens, dessen Partnerin Fiona May ist, sorgt für Aufsehen. Im Zentrum des Kontroversen stehen die Töchter von Fiona May, Larissa und Anastasia, deren Schutz Stevens laut Iapichino in Frage gestellt hat.

May kritisiert stevens' behauptung: „wie soll er schützen, wenn er in belgien lebt?“
Die Situation verdichtet sich durch die Äußerungen von Iapichino, der in einem Interview mit der italienischen Zeitung Repubblica betonte, dass die Töchter May vorwiegend in Florenz bei ihm leben. „Wie soll eine Person, die in Belgien lebt, meine Töchter schützen, wenn sie hauptsächlich bei mir sind?“, fragte er rhetorisch. Stevens hatte angeblich Fiona May versprochen, ihre Töchter zu beschützen, was Iapichino als wenig zielführend empfand.
Doch die Debatte geht noch weiter. Iapichino spielte auf die sprachlichen Schwierigkeiten von Fiona May an, die nicht perfekt Italienisch spricht, und deutete an, dass Stevens' Aussage möglicherweise missverstanden wurde. Er erklärte, dass bereits jetzt Personen, insbesondere er selbst, sich um den Schutz von Larissa und Anastasia kümmern würden. „Ich werde mich darum kümmern, sie im männlichen Bereich zu schützen“, so Iapichino mit Nachdruck.
Die Auseinandersetzung wirft ein Schlaglicht auf die dynamische und manchmal turbulente Welt des Spitzensports, in der persönliche Beziehungen und berufliche Ambitionen oft miteinander kollidieren. May selbst äußerte sich zudem zu dem Verhalten ihrer Tochter Fiona im Fernsehen: „Sie hatte in ihrer Jugend wenig Solidarität erlebt, hielt sich eher im Hintergrund. Nun scheint sie ihre Hemmungen verloren zu haben und zeigt ihren Charakter, der sie zu einer großartigen Sportlerin gemacht hat. Allerdings sollte man darauf achten, dass dieser Charakter nicht überhandnimmt.“
Aktuell liegt der Fokus jedoch auf der Saison von Larissa May. Iapichino zeigte sich optimistisch: „Sie hat mit ihrer ersten globalen Medaille das Eis gebrochen. Ich hoffe, dass dies der Beginn einer Reihe von Wettkämpfen ist, bei denen sie ohne Zwang agieren kann. Ich habe in ihr den unstillbaren Hunger nach Medaillen gesehen. Sie will sich holen, was ihr zusteht.“
Die Ereignisse lassen die Frage aufkommen, wie sich diese persönlichen Konflikte auf die sportliche Leistung der Athletinnen auswirken werden. Ein Aspekt, der in der Leichtathletik von entscheidender Bedeutung ist.
