Fabregas attackiert como-plan: koné auf dem radar, paz zurück, da cunha als lehrbuch

Cesc Fabregas lässt vor dem Top-Spiel gegen Sassuolo die Maske fallen: Der Como-Coach verrät, dass er mit Sportdirektor Ludovici über Sassuolo-Motor Abdoulaye Koné telefoniert, erklärt, warum Nico Paz gerade erst der echte Nico Paz ist, und weiht uns ein, warum Lucas Da Cunha die DNA seines Fußballs trägt.

Warum koné auf einmal in comos zukunft taucht

„Ich kenne ihn kaum, aber die Zahlen schreien“, sagt Fabregas und meint damit nicht nur die 34 Sprints, die Koné gegen Parma hinlegte. „Er wird besser, weil er hungrig ist. Ludi und ich sprechen fast täglich über ihn.“ Kein Zufall: Comos Datenabteilung hat den 20-Jährigen als einziger Serie-A-Sechser mit über 200 Ballaktionen und mehr als 65 % gewonnener Zweikämpfe in den letzten fünf Spielen gelistet. Eine Leihoption plus Kaufpflicht? „Alles ist offen, aber er passt ins Profil: jung, dynamisch, lernbereit.“

Die Botschaft an Sassuolo ist klar: Wir kennen eure Stärke, wir haben euch analysiert, wir wissen, dass ihr ohne Koné nur halb so schnell umschaltet. Psychospielchen? Vielleicht. Aber Fabregas lacht nicht. „Wenn wir morgen gewinnen, sind wir drei Punkte vor Sassuolo. Dann reden wir weiter.“

Paz und die nacht, in der er sich selbst fand

Paz und die nacht, in der er sich selbst fand

Der 2:2-Ausgleich gegen Lecce nagt noch. Paz hatte die Überzahl auf dem Flügel, zog ins Zentrum, verpasste die letzte Passstafette. „Danach habe ich ihm gratuliert“, erzählt Fabregas. „Klingt verrückt, aber diese Szene zeigt, dass er wieder denkt wie ein Spielmacher und nicht wie ein Angestellter.“ Die Zahlen untermauern es: In den letzten 180 Minuten erzielt Paz 0,46 erwartete Tore plus Vorlagen – mehr als in den zwölf Spieltagen davor zusammen. „Er ist der Nico, den wir von Real B kennen – nur schneller, wütender.“

Da cunha: 96 % leben, 4 % wasser

Da cunha: 96 % leben, 4 % wasser

Wenn Fabregas von „intelligentem Fußball“ spricht, meint er Lucas Da Cunha. Der Brasilianer hat in zwei Como-Jahren nur einen Trainingstag verpasst – wegen einer Grippe, bestätigt Fitnesstracker. „Er ist unser Lehrbuch. Wenn du ein Scouting-Department aufbauen willst, zeig ihnen Lucas‘ Heatmap. Er deckt 13 Kilometer ab, aber nie sinnlos. Er presst, aber nie einsam.“

Die Konsequenz: Como spielt mit Da Cunha eine Art 3-2-5 im Ballbesitz, ohne ihn nur 2-3-5. „Er ist der Schalter“, sagt Fabregas. „Ein Spieler, der denkt, bevor der Gegner denkt.“

Die taktik gegen sassuolo: chaos erzeugen, zeit stehlen

Die taktik gegen sassuolo: chaos erzeugen, zeit stehlen

Fabregas will sein Team „unleserlich“ machen. „Wenn du Yamal plötzlich links siehst, weißt du, dass Fußball keine Religion ist, sondern Jazz.“ Gegen Sassuolo wird Como nach Ballgewinn die Seiten wechseln, die Außenverteidiger in die Halbräume schicken und Koné mit einem Doppelpass-Lok kitzeln. „Sie sind stark bei Standards, klar. Aber wir haben in den letzten fünf Spielen nur zwei Gegentore aus dem Spiel heraus bekommen. Das ist kein Zufall, das ist Arbeit.“

Die Zahlen? Como erlaubt nur 0,78 xG aus offenem Spiel – Platz zwei hinter Inter. „Wir wollen diese Serie ausbauen. Und wenn wir gewinnen, reden alle über unsere Evolution. Verlieren wir, reden alle über unseren Mangel an Erfahrung. So schnell dreht sich das Rad.“

Fazit: como ist bereit, sassuolo ist gewarnt

Fabregas hat keine Lust auf Metaphern mehr. „Wir sind jung, aber nicht naiv. Wir spielen um den vierten Platz, nicht um das Abstiegsgespräch.“ Er tippt sich an die Stirn. „Und hier oben wissen wir, dass Koné morgen um 20.45 Uhr entweder unser Problem oder unsere Lösung ist.“