Extrem-springer pancho campo fordert den mount everest heraus!

Mit 63 Jahren und einem unerschütterlichen Mut stellt Pancho Campo, Experte für Angst- und Druckmanagement, eine neue, gewagte Herausforderung an: einen Fallschirmsprung aus knapp 8.000 Metern Höhe direkt neben dem Mount Everest. Ein Unterfangen, das weit mehr als nur sportliche Leistung bedeutet – es ist ein Bekenntnis zur Bewältigung von Ängsten und ein Appell gegen Mobbing.

Ein sprung gegen die angst, ein kampf gegen das mobbing

Ein sprung gegen die angst, ein kampf gegen das mobbing

Campo, bekannt für seinen Method SMILE, der auf seinen extremen Erfahrungen basiert, will mit diesem Sprung demonstrieren, wie man Angst und Druck in Schach hält. Der gewählte Ort, die majestätische Kulisse des Mount Everest, unterstreicht die Größe der Herausforderung und die Bedeutung der Botschaft. Die Höhe von fast 8.000 Metern, vergleichbar mit einem HALO-Sprung in Dänemark, birgt jedoch enorme Risiken. Die dünne Luft erfordert spezielle, große Fallschirme, und die unmittelbare Nähe zu einem Abgrund in der Landezone am Basislager erfordert absolute Präzision.

Doch der Sprung selbst ist nur Mittel zum Zweck. Im Fokus steht eine anschließende Vortragsreihe in Schulen und Bildungseinrichtungen in Spanien, Miami und möglicherweise in Südamerika. Ziel ist es, junge Menschen in den Bereichen mentale und emotionale Stärke zu unterstützen und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um mit Angst und Mobbing umzugehen. Campo erklärt: „Der Everest ist fast 8.900 Meter hoch. Wir springen aus fast 8.000 Metern. Es ist ein riskantes Unterfangen, vor allem aufgrund der geringen Sauerstoffdichte und der Notwendigkeit, spezielle Ausrüstung zu verwenden.“

Die Vorbereitungen für diesen außergewöhnlichen Sprung sind sorgfältig geplant. Das Team, bestehend aus sieben Personen inklusive Piloten, HALO-Experten und Sherpas, reist am 5. November nach Kathmandu. Nach einigen Tagen Akklimatisierung und Trainingssprüngen aus 3.500 Metern Höhe steht der eigentliche Sprung an. Die Reisekosten belaufen sich auf 35.000 Euro pro Person, wobei die Finanzierung für die Vortragsreihe noch gesichert werden muss. „Wir wollen kostenlos in Schulen auftreten und uns ausschließlich um die Reisekosten kümmern“, betont Campo.

„Das Alter ist eine Scheißsache“, sagt Campo offen und bezieht sich auf die körperlichen Herausforderungen, die das Alter mit sich bringt. Doch seine Leidenschaft für den Extremsport und seine Überzeugung, dass mentale Stärke entscheidend ist, treiben ihn an. „Im Tennis spielt man vor allem mit dem Kopf“, verdeutlicht er seine Philosophie, die er auch in seinen Vorträgen vermittelt.

Obwohl der Everest und ein geplanter Sprung in der Antarktis auf seiner Agenda stehen, ist es die Arbeit mit jungen Menschen, die Campo am meisten am Herzen liegt. Seine Erfahrung als Tennistrainer und sein tiefes Verständnis für mentales Training machen seine Botschaft besonders wirkungsvoll. Die Bewältigung von Angst, Stress und Mobbing, das sind die Themen, die er mit Leidenschaft und Überzeugung vermittelt. Denn wie Campo weiß: „Wenn du gut trainiert bist, kontrollierst du alles, was kontrollierbar ist, und lässt wenig dem Zufall überlassen.“