Eva lys scheitert in madrid – comeback stockt weiter

Madrid – Der Weg zurück ist steiniger als gedacht. Eva Lys verpasst beim WTA-Turnier in Madrid den Durchbruch und verliert ihre Auftaktpartie gegen die erfahrene Zhang Shuai mit 4:6, 3:6. Die 24-Jährige bleibt auf der Suche nach ihrer alten Stärke – und die Uhr tickt.

Nur ein sieg seit dem comeback

Nach ihrer Knieverletzung ist Lys noch immer nicht angekommen. Seit ihrem Comeback im März hat sie fünf Matches bestritten – vier endeten in einer Niederlage. Nur in Stuttgart überstand sie die erste Runde. Das Hallenturnier war ein kurzer Lichtblick, jetzt folgt der nächste Rückschlag.

Zhang Shuai, einst Top-30-Spielerin, nutzte die Unsicherheit der Deutschen gnadenlos aus. Lys fand keine Antwort auf die tiefen Returns der Chinesin, ihr Aufschlag kam nur selten zur Entfaltung. Die Bilanz: kein Break, zu viele leichte Fehler, zu wenig Druck.

Deutsches quartett schrumpft auf eins

Deutsches quartett schrumpft auf eins

Mit Tatjana Maria und Eva Lys sind bereits zwei der drei gestarteten deutschen Spielinnen raus. Laura Siegemund hält die Fahne hoch. Die Metzingerin gewann ihr Erstrundenmatch und trifft nun auf Jasmine Paolini – eine der härtesten Gegnerinnen der Runde. Die Italienerin stand 2024 sowohl in Paris als auch in Wimbledon im Finale.

Für Lys geht es jetzt weiter auf der ITF-Tour. Punkte sammeln, Selbstvertrauen tanken, den Körper schonen. Das Madrid-Out ist kein Weltuntergang – aber es ist ein weiteres Warnsignal. Die Saison ist jung, die Konkurrenz gnadenlos.

Die nächsten Wochen entscheiden, ob Lys 2026 noch einmal richtig angreifen kann. Oder ob das Knie auch mental langfristig Spuren hinterlässt.