Europameisterschaft im badminton: kann deutschland gegen dänemark bestehen?

Huelva, Spanien – Die Augen der Badminton-Welt richten sich diese Woche auf Huelva, denn dort wird die Europameisterschaft ausgetragen. Ein Duell der Giganten verspricht sich ab: Kann das deutsche Team dem haushohen Favoriten aus Dänemark die Segel abnehmen und überraschen? Der Palacio de Deportes Carolina Marín wird zum Schauplatz dramatischer Kämpfe in fünf Disziplinen.

Ein blick auf die favoriten und überraschungen

Ein blick auf die favoriten und überraschungen

Über 250 Athleten aus ganz Europa werden in Huelva an den Start gehen, um sich in den Kategorien Herren-Einzel, Damen-Einzel, Herren-Doppel, Damen-Doppel und Mixed-Doppel zu beweisen. Das deutsche Team reist mit gemischten Gefühlen an: Einerseits verfügt es über eine solide Basis mit erfahrenen Spielern wie Pablo Abián und Clara Azurmendi, andererseits zählt auch der junge Álvaro Leal zu den Hoffnungsträgern. Sechs deutsche Doppelpaare sorgen für eine starke Präsenz in fast allen Disziplinen.

Doch der Schatten der Abschied nimmt das deutsche Lager in Beschlag: Die Legende Carolina Marín, nach der die Arena benannt ist, hat ihren Rücktritt erklärt. Ein trauriger Moment für eine Sportlerin, die mit Gold bei den Olympischen Spielen in Rio 2016, drei Weltmeistertiteln und sieben EM-Titeln Badminton-Geschichte geschrieben hat. Ihre Abwesenheit hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.

Historisch gesehen dominiert Dänemark das europäische Badminton. Mit 241 Medaillen, darunter 73 Goldmedaillen, liegen die Dänen haushoch vor England (133 Medaillen) und weisen damit die größte Erfolgsbilanz aus. Deutschland belegt mit sieben Medaillen, alle davon Gold, einen respektablen fünften Platz.

Anders Antonsen aus Dänemark gilt im Herren-Einzel als der klare Favorit. Der Weltdrittplatzierte und Nummer 1 der Setzliste hat mit einer Quote von 1,68 die besten Chancen auf den Titel. Hinter ihm lauern der französische Titelverteidiger Alex Lanier (Quote 4,50) und Christo Popov, ebenfalls aus Frankreich (Quote 7,00).

Im Damen-Einzel ist das Feld offener. Mit dem Rücktritt von Carolina Marín ist die einst unangefochtene Dominanz gebrochen. Drei Spielerinnen haben nun ernstzunehmende Titelchancen: Line Højmark Kjærsfeldt aus Dänemark führt mit einer Quote von 2,25, gefolgt von Mia Blichfeldt, ebenfalls Dänemark (Quote 2,80), und der jungen Line Christophersen (Quote 5,50). Ein dänischer Sweep im Damen-Einzel scheint durchaus möglich.

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