Espargaró stürzt in sepang: vier brüche, aber keine gefahr!
Schock in Sepang! Aleix Espargaró, Testfahrer für Honda MotoGP, erlitt einen schweren Unfall während der aktuellen Testfahrten. Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell über seine Social-Media-Kanäle, wo der Spanier selbst von seinen Verletzungen berichtete.

Ein schreck für das honda-team und die motogp-gemeinschaft
Der Unfall ereignete sich am Dienstag auf dem Sepang International Circuit. Espargaró, der zusammen mit Takaaki Nakagami mit dem Prototyp für 2027 testete – einem Acht-Zylinder-Motorrad mit 850ccm und Pirelli-Reifen – kam von der Strecke ab. Die Folgen waren dramatisch: Vier Wirbelbrüche und weitere Prellungen. Zum Glück, so betonte Espargaró, blieb die Rückenmarksverletzung erspart. Ein Glücksfall, der die Erleichterung im Team Hondas noch verstärkt.
„Ich bin unheimlich dankbar für die großartige medizinische Versorgung im Hospital CU Aurelius“, schrieb der Granollerser auf Instagram. „Nach ein paar Tagen dort kann ich nun mit Laura, die mich von so weit her gerettet hat (ich habe den Überblick verloren, wie oft das schon passiert ist!), nach Hause fliegen. Dort werden wir dann entscheiden, ob eine Operation im Hospital Quirón Dexeus notwendig ist.“ Die Anteilnahme aus der MotoGP-Szene war sofort spürbar.
Besonders bemerkenswert ist, dass Espargaró trotz der Umstände an sein Team dachte: „Vielen Dank an mein gesamtes Honda-Team für eure Fürsorge in den letzten Tagen. Entschuldigt den Schreck, ich komme zurück!“ Ein Zeichen von Professionalität und Teamgeist, das in der anspruchsvollen Welt des Motorradrennsports hoch geschätzt wird.
Die Testfahrten mit dem 2027er Prototyp sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung von Honda. Die Möglichkeit, mit solchen Maschinen und Reifen zu arbeiten, ist durch spezielle Konzessionen der FIM erlaubt und ermöglicht es den Herstellern, frühzeitig wichtige Daten zu sammeln. Was nun der Zeitplan für die weiteren Tests aussieht, bleibt abzuwarten, aber eines ist klar: Aleix Espargaró wird alles daran setzen, so schnell wie möglich wieder auf dem Motorrad zu sitzen – und das nächste Mal hoffentlich ohne solches Verletzungspech.
