Espanyol-trainer lisci explodiert: schiri-fehlentscheidungen kosten punkte!

Ein Ausbruch pur: Alessio Lisci, Coach des RCD Espanyol, ließ nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Atlético Madrid seiner Frustration freien Lauf. Im Fokus seiner Kritik stand die umstrittene Ampelkarte für Marc Pubill – ein Moment, der das Spiel entscheidend beeinflusste und die Hoffnung auf einen Punktgewinn zunichte machte.

Die bittere wahrheit über die fehlentscheidung

„Die rote Karte für Pubill ist glasklar. Man kann sie nicht nicht geben. Das ist ein Fehler, der das Spiel enorm beeinflusst hat“, polterte Lisci nach dem Schlusspfiff. „Wir standen 0:1 in Front, und er verursacht dann das 0:2. Die Nachspielzeit ist einfach nicht zu retten. Das sind Fehler, die man auf diesem Niveau nicht machen darf.“ Seine Wortwahl ließ keinen Zweifel daran, dass er die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns als schwerwiegenden Fehler ansah, der das Ergebnis maßgeblich verzerrt hat.

Besonders brisant: Lisci betonte die fehlende Möglichkeit, die Nachspielzeit zu kompensieren. „Die Nachspielzeit… da gibt es nichts zu holen“, klagte er. Er bemängelte zudem die Entscheidung, einen möglichen Elfmeter für sein Team zu verweigern, während für Atlético ein Strafstoß gepfiffen wurde. „Ich glaube, beim ersten Elfmeter gibt es eine gewisse Trägheit von Javi, aber es ist nicht verrückt, ihn zu geben, und unseren hätten sie aufheben können.“

Effizienz und kampfgeist – doch am ende zu wenig

Effizienz und kampfgeist – doch am ende zu wenig

Trotz der deutlichen Kritik an der Schiedsrichterleistung betonte Lisci den Kampfgeist und die Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft. „Ich glaube, es war eine Frage der Effizienz. Das Team hat alles gegeben, einen unglaublichen Rhythmus ins Spiel gebracht und viele Torchancen herausgespielt.“ Doch diese Bemühungen blieben ungenutzt, was die Enttäuschung im Lager des Espanyol noch verstärkte.

Die bittere Ironie: Während Budimirs möglicher Elfmeter nicht gegeben wurde, sah der Schiedsrichter einen Strafstoß für Atlético. Lisci sprach sich deutlich gegen diese Entscheidung aus: „Das ist kein Elfmeter.“

Nun richtet sich der Blick auf das nächste Spiel gegen Osasuna. „Es ist jetzt klar, dass es ein Kampf wird. Wir müssen alle zusammenhalten und der Welt zeigen, was Osasuna ist“, forderte Lisci seine Mannschaft auf, sich von der Niederlage nicht entmutigen zu lassen und mit neuer Kraft in die nächste Partie zu gehen. Der Trainer machte deutlich, dass die Mannschaft geschlossen auftreten und alles daran setzen muss, um den nächsten Sieg einzufahren.