Espanyol amok: fünfteinhalb stunden ohne sieg!
Madrid – Ein Schock für die Pericos: Espanyol verlor das Kellerduell bei Rayo Vallecano mit 0:1 und steckt tiefer im Abstiegskampf. Fünfzehn Spiele ohne Sieg – das ist eine Katastrophe für den Traditionsverein und ein Albtraum für die Fans.

Trainer gonzález am rande der verzweiflung
Nach dem Spiel stand Manolo González vor der Presse und versuchte, die Fassung zu bewahren. „Das war kein Spiel, das wir verdient verloren haben“, sagte er, doch die Realität ist unerbittlich. Die Stimmung im Team ist gedrückt, die Spieler sind frustriert. Ein Teufelskreis, aus dem es schwer herauszukommen scheint. Aber der Trainer klammert sich an die Hoffnung: „Wir haben noch Kräfte und den Willen, das zu schaffen.“
Der entscheidende Moment fiel spät: Ein vermeidbarer Fehler in der Abwehr ermöglichte Rayo den Siegtreffer. Das Spielgeschehen war ausgeglichen, doch Espanyol zeigte erneut eine erschreckende Chancenlosigkeit vor dem Tor. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und haben dadurch das Spiel verloren“, so González.
Lo que nadie cuenta es die bittere Wahrheit: Espanyol hat in den letzten Spielen reihenweise Punkte verschenkt. Ein klarer Elfmeter und ein Fehlentscheidung von Pere Milla – die Unglücksraben des Espanyol haben es wieder einmal gut getroffen. Es ist ein Schlag ins Gesicht für die Spieler, die unter diesem Druck zusammenbrechen.
Es gibt aber auch Lichtblicke. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, aber in den entscheidenden Momenten gefehlt“, analysierte González. „Wir müssen an unserer Effizienz arbeiten und die Duelle gewinnen, die uns bisher abhanden gekommen sind.“ Das nächste Spiel gegen Levante wird zur echten Endspiel entscheiden.
Die Moral im Team ist gedrückt, das ist unbestreitbar. Aber González zeigt sich optimistisch: „Wir werden uns zusammenreißen und kämpfen bis zum Schluss. Wir haben noch alle Möglichkeiten, unsere Ziele zu erreichen.“
Die Fans dürfen gespannt sein, ob der Trainer seine Worte auch in Taten umsetzen kann. Denn eines ist klar: Espanyol muss sich jetzt fangen, wenn der Abstieg in die zweite Liga vermieden werden soll. Denn die Uhr tickt – und die Konkurrenz schläft nicht.
