Erdbeben in venezuela: fußball-star putellas meldet sich beruhigt
Ein Schock erschütterte Venezuela: Zwei Erdbeben der Stärke 7,5 und 7,2 führten zu Chaos und Zerstörung. Doch inmitten der Not gibt es auch Zeichen der Solidarität – und eine beruhigende Botschaft von Fußball-Legende Alexia Putellas.
Die fußballerin meldet sich aus caracas
Die zweifache Ballon d'Or-Gewinnerin befindet sich derzeit in Caracas, wo sie im Rahmen ihrer Stiftung Eleven humanitäre Arbeit leistet. Nach den verheerenden Erdbeben veröffentlichte Putellas über ihre Social-Media-Kanäle eine kurze, aber wichtige Nachricht: „Hallo an alle. Angesichts der Erdbeben gestern in Venezuela möchte ich mitteilen, dass meine Familie und ich in Sicherheit in Caracas sind. Vielen Dank für eure Nachrichten.“
Die Erdbebenzentren lagen im Bundesstaat Carabobo, etwa 181 Kilometer nordöstlich von Valencia. Dort waren die Erschütterungen besonders heftig zu spüren. Putellas‘ Botschaft kam gerade rechtzeitig, um Ängste bei ihren Fans und Anhängern zu zerstreuen. Sie drückte zudem ihre Anteilnahme mit den betroffenen Menschen aus: „Ich sende allen Venezolanern und allen betroffenen Familien viel Kraft.“

Solidarität aus der fußballwelt
Das Erdbeben löste auch in der spanischen Fußballwelt Bestürzung und Mitgefühl aus. Die RFEF (spanischer Fußballverband) war eine der ersten Institutionen, die ihre Solidarität mit den Opfern ausdrückte. „In diesen Momenten tiefer Trauer stehen wir an der Seite der vom Erdbeben betroffenen Menschen in Venezuela“, hieß es in einem offiziellen Statement.
Auch die großen spanischen Vereine schlossen sich der Anteilnahme an. Real Madrid sprach von „tiefer Bestürzung und Solidarität“ mit den Betroffenen. Atlético Madrid übermittelte „die herzlichsten Kondolenz an die Familien der Opfer und viel Kraft und Unterstützung an die Verletzten und das venezolanische Volk“. Der FC Barcelona zeigte ebenfalls seine Unterstützung und sein Mitgefühl für das Land „in diesen schwierigen Zeiten“.
Darüber hinaus meldeten sich zahlreiche weitere Vereine der ersten und zweiten Liga mit Beileidsbekundungen: Getafe, Rayo Vallecano, Valencia, Real Sociedad, Espanyol, Elche, Osasuna, Deportivo A Coruña und sogar der frisch abgestiegene Real Oviedo zeigten ihre Solidarität.
Die Zahl der Todesopfer steigt stetig. Nach offiziellen Angaben der von der Präsidentin Delcy Rodríguez beauftragten Regierung beträgt sie derzeit 164 Todesfälle und über 971 Verletzte. Die humanitäre Lage in den betroffenen Regionen ist ernst.
