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Enttäuschung für Spanien beim 1500-Meter-Lauf: Keine Finalteilnahme

Bei den Weltmeisterschaften verpassten die spanischen Athleten am Samstagabend (22:07 Uhr) den Einzug ins Finale des 1500-Meter-Laufs, einer traditionell starken Disziplin für Spanien.

Frühes Aus für Carlos Sáez

Carlos Sáez scheiterte bereits im ersten Vorlauf und stürzte dabei. Adrián Ben und Mariano García konnten sich im zweiten Vorlauf ebenfalls nicht unter den ersten Sechs platzieren, da es keine Zeitqualifikation gab. Sáez beendete das Rennen als Vierzehnter (3:55.49) und wurde medizinisch versorgt, da er sich am Ellbogen und Handgelenk verletzte. Ben erreichte den achten Platz (3:42.52), García den vierzehnten (3:44.99).

Ben und García enttäuschen

Ben und García enttäuschen

Adrián Ben äußerte sich enttäuscht über sein Abschneiden: "Ich bin nicht in Form. Es gibt Tage, an denen man auf dem Höhepunkt ist und Tage, an denen nicht. Und das Schlimmste ist, dass es mich trifft, nachdem ich den ganzen Sommer trainiert und auf alles verzichtet habe." Er gab zu, dass er seit den Olympischen Spielen in Tokio 2020 zum ersten Mal in der Vorrunde ausgeschieden sei und dies ein schwerer Schlag für ihn sei.

Mariano García, der im Mai eine Faserrissverletzung erlitt, zeigte sich ebenfalls selbstkritisch: "Ich habe mich wie ein Neuling verhalten und muss weiter lernen." Er gestand, sich zu früh in das hohe Tempo der Konkurrenz gezwungen zu haben.

4x400-Meter-Staffel im Finale

Ein Lichtblick für Spanien war die Qualifikation der 4x400-Meter-Staffel für das Finale. Das Team belegte im ersten Vorlauf den zweiten Platz und schickte Paula Sevilla für eine mögliche Finalteilnahme. Ana Prieto, Herminia Parra und weitere Teammitglieder sorgten für einen gelungenen Staffellauf.