Em finale: deutschland vor der sensation? die überraschenden chancen gegen den titelverteidiger

Das em-finale: dänemark als favorit, aber deutschland greift nach dem stern!

Die Rollen sind klar verteilt, zumindest auf dem Papier. Dänemark, amtierender Welt- und Olympiasieger, trifft im EM-Finale vor heimischer Kulisse auf Deutschland. Doch unterschätzen Sie das DHB-Team nicht! Es gibt mindestens fünf Gründe, warum Deutschland am Sonntag für eine riesige Überraschung sorgen könnte. Die Geschichte spricht zwar für Dänemark, doch die aktuelle Form und das Selbstvertrauen der deutschen Mannschaft sind beeindruckend.

Eine bittere vergangenheit – doch die zeiten ändern sich!

Eine bittere vergangenheit – doch die zeiten ändern sich!

Die jüngste Vergangenheit liest sich für deutsche Handballfans wie ein Albtraum. Klarer 31:26-Erfolg in der Hauptrunde, ein demütigendes 40:30 bei der WM vor einem Jahr und gar eine 39:26-Abreibung im olympischen Finale 2024 – gegen Dänemark gab es in letzter Zeit nichts zu holen. Der letzte deutsche Sieg in einem Pflichtspiel datiert aus dem Jahr 2016. Doch jetzt? Jetzt ist alles anders! Die deutsche Mannschaft hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht und zeigt eine beeindruckende Leistung.

Sechs siege, unzählige matchwinner – deutschland ist eine macht!

Das deutsche Team hat bei dieser EM eine beeindruckende Serie hingelegt – sechs Siege in Folge! Und das Besondere: Spiel für Spiel sprang ein neuer Matchwinner aus dem Hut. Miro Schluroff, Marko Grgic, Juri Knorr, Justus Fischer und natürlich Andreas Wolff – jeder trug seinen Teil zum Erfolg bei. Diese Breite im Kader ist ein enormer Vorteil und macht Deutschland unberechenbar. Mathias Gidsel, Welthandballer, ist beeindruckt: „Ich bin überrascht, wie gut Deutschland ist.“

Dänemarks problem: ausfälle und eine ungewisse defensive

Während Deutschland in Bestform zum Finale kommt, plagen Dänemark Personalsorgen. Schlüsselspieler wie Lukas Jörgensen und Emil Berholt fallen verletzt aus. Auch Simon Hald musste im Halbfinale verletzt vom Feld getragen werden. Das bedeutet, dass Dänemark möglicherweise nur einen gelernten Kreisläufer zur Verfügung haben wird. Trainer Nikolaj Jacobsen musste bereits improvisieren und Spieler auf ungewohnten Positionen einsetzen. Ob das auch gegen Deutschland gelingt, bleibt abzuwarten.

Wolff: keine extra-motivation, aber ein klares signal!

Andreas Wolff lässt sich nicht von der Vergangenheit motivieren – oder zumindest gibt er das zu verstehen. Er reagierte deutlich auf die Kritik an seiner Pause im Hauptrundenspiel gegen Dänemark und verteidigte seinen Torwartkollegen David Späth. Klar ist jedoch: Wolff wird im Finale mehr denn je gebraucht. Seine Paradenquote von 32,08% ist beeindruckend und könnte den Unterschied ausmachen. Er ist ein Garant für den deutschen Erfolg.

Gislasons rachefeldzug: die lehren aus lille

Das bittere Olympia-Finale von Lille hallt noch immer im Kopf von Trainer Alfred Gislason nach. Er warf seiner Mannschaft vor, nach dem Halbfinale den Kampfgeist verloren zu haben und sich mit der Medaille zufriedengegeben zu haben. „Ich war sauer, weil ich fand, dass die Jungs das Spiel abgeschenkt haben“, sagte er. Dieses Mal soll alles anders werden. Die Spieler haben gelernt und sind mit einem neuen Selbstvertrauen in das Finale gegangen. Juri Knorr spricht von einem „anderen Gefühl“ als bei Olympia.

Die tabelle der top-torhüter (auswahl)

SpielerLandParadenquote
Andreas WolffDeutschland32,08%
Emil NielsenDänemark30,54%

Das EM-Finale verspricht ein spannendes und dramatisches Spiel zu werden. Deutschland hat die Chance, die Überraschung zu schaffen und Dänemark vom Thron zu stoßen. Die Voraussetzungen sind gegeben, der Glaube ist groß. Halten Sie sich fest – es wird ein Handball-Fest!